Nach dem 0:1 beim Jahn brachte VfL-Coach Frank Pagelsdorf drei Neue: Für Spork, Sidney und Guscinas begannen Berberovic, Claaßen und Vier. Bei der Eintracht veränderte Trainer Paul Linz seine Anfangsformation nach dem 0:2 gegen Nürnberg gleich auf vier Positionen. Latinovic, Kevric, Braham und der Gelb-gesperrte Racanel pausierten, dafür kamen Lösch, Vural, Thömmes und Bauer.
Es tat sich wenig an der Bremer Brücke in der ersten Viertelstunde der VfL hatte zwar mehr Ballbesitz, tat sich gegen die defensiv eingestellten Trierer aber schwer. Bei der einzig nennenswerten Szene in dieser Phase klärte VfL-Keeper Ochs nach einem Konter der Trierer mit Fußabwehr vor Patschinski. Osnabrück nutzte dann seine erste Möglichkeit zur Führung. Nach Pass aus dem Mittelfeld gewann Claaßen das Laufduell gegen Lösch und traf mit trockenem Linksschuss aus 16 Metern ins rechte untere Eck (22.). Weitere Höhepunkte blieben in dem schwachen Spiel im ersten Durchgang Fehlanzeige. Die Eintracht gab ihre abwartende Haltung zwar auf, konnte im Spiel nach vorne aber nichts bewegen. Nach dem Wechsel begann die Linz-Elf aggressiver, musste aber durch Schied früh das zweite Tor hinnehmen. Der Angreifer baute den Vorsprung der Heimelf mit Saisontor Nummer sechs aus (52.). Gegen die in der Offensive harmlosen Gäste vergab Schied zunächst das sichere 3:0, als er aus drei Metern am Tor vorbeiköpfte. Doch in der Endphase holte der kleine Stürmer Versäumtes nach, traf nach einem Konter erneut (74.).
Osnabrück sicherte sich gegen die harmlosen Trierer einen verdienten Dreier und entfernte sich zunächst von einem Abstiegsrang, während die Eintracht nun Vorletzter ist.
| VfL Osnabrück |
|---|
| Eintracht Trier |
![]() Aufstellung: Keller (2,5) - Lösch (4,5) - Grzeskowiak (4) , Drageljevic (3,5) - H. Koch (5) , D. Bauer (3,5) , Vural (5) - M. Keller (4) , Thömmes (3) , Pekovic (4) - Patschinski (4) Trainer:
Linz |
