Duisburg begann bis auf den Tausch Gruev für Vana wie gegen Braunschweig (1:1) am Montag, Union wurde auf sechs Positionen umgekrempelt. Ein harter Schnitt, der zu mehr Engagement, nicht aber zu mehr Spielsicherheit führte. Viele Fehlpässe, etliche Missverständnisse (Okeke-Menze). Nach vorn ging 40 Minuten wenig, doch die Abwehr stand eng.
Da auch der Gast bis auf Keidels 30-m-Freistoß-Rakete (27.) in Wartehaltung verharrte, verlief die Partie lange ohne Aufreger. Erst vor Pausenpfiff leiteten der drangvolle Baumgart (42.) und Nikol (44.) zwei torreife Angriffe ein. In Abschnitt zwei gewann die Partie an Qualität, brachte aber nur je eine zwingende Chance: 53., Ristic an Langerbein vorbei, aber etwas abgetrieben, 62., Ebbers Direktschuss aus Nahdistanz, von Wulnikowski glänzend pariert.
Von Horst Friedemann
