Eine keineswegs berauschende Vorstellung des Tabellendritten, der vor allem in der Defensive Schwächen offenbarte. Ein cleverer Gegner hätte die Räume, die St. Pauli in eigener Hälfte ließ, konsequent genutzt. Oberhausen gelang das nur einmal - beim frühen 0:1, das ein Fehler von Trulsen und ein schöner Pass von Hayer ermöglichten. Als auch auf der anderen Seite der erste gelungene Angriff - Trulsen und Bajramovic bereiteten über rechts gelungen vor - zum Tor führte, wurde St. Pauli stärker. Zwar taten sich die Hamburger weiterhin schwer, Chancen herauszuspielen (Meggle erwischte in der zentralen Rolle einen mäßigen Tag), hatten aber mit Rath den überragenden Mann, der aus der Distanz die 3:1-Führung herbeihämmerte.
Nach dem Wechsel zogen sich die Norddeutschen zurück. RWO, mit einem 3-3-2-2-System eigentlich offensiv ausgerichtet, machte aus der optischen Überlegenheit so gut wie nichts. Die Außen wurden vernachlässigt, Chiquinho und Hayer im Zentrum blieben blass. Dennoch ergaben sich zwei Großchancen (Hayer, Weber), deren Auslassen erneut Rath mit der Entscheidung bestrafte.
Von Bernd Salamon
| FC St. Pauli |
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![]() Aufstellung: Henzler (4) - Stanislawski (3,5) - Trulsen (4,5) , Scheinhardt (3,5) - Bajramovic (2,5) , Kolinger (3) , Bürger (3) , Meggle (4) - Trainer:
Demuth |
| Rot-Weiß Oberhausen |