Tchipev als dritte Spitze, Komitov und Judt mit offensiver Grundausrichtung - das war der Versuch von Aleksandar Ristic, auf eigenem Platz die drei Punkte mit kontrollierter Offensive einzufahren. Offenbachs Coach Hans-Jürgen Boysen brachte mit Neuzugang Aleksandar Jovic bereits den 25. Spieler der Saison.
Beide Mannschaften begannen sehr verhalten, so dass bis zur Halbzeit wenig Aufregendes passierte, wenngleich Oberhausen langsam ein leichtes Übergewicht bekamen. Offenbachs Angriffsbemühungen scheiterten an der gut postierten und sicheren RWO-Deckung, die bester Mannschaftsteil war und bis zum Schluss auch blieb.
Nach dem Wechsel entwickelte sich bei strömendem Regen ein Spiel mit Pokal-Charakter, weil beide Seiten nun energischer das Tor suchten. Dabei hatte Oberhausen verdientermaßen den Erfolg. Eine der wenigen Kombinationen über Vier und Toborg, die einen Lipinski-Einwurf zum emsigen Judt weiter leiteten, schloss dieser mit dem Tor des Tages ab. Bemühungen waren beiden Teams nicht abzusprechen, aber das Niveau der Partie war den Tabellenplätzen angemessen.
Von Gustav Wentz
| Rot-Weiß Oberhausen |
|---|
| Kickers Offenbach |
![]() Aufstellung: Curko (3) - Binz (3) - Maier (3,5) , Dama (3,5) - Dolzer (3,5) - Bundea (5) , L. Schmidt (3) , Stohn (4) , Stefan Simon (4) - Grevelhörster (4) , Jovic (4) Trainer:
Boysen |