Bei Cottbus ersetzte Detlev Irrgang den rot-gesperrten Rudi Vata auf der Liberoposition. Für den auf Länderspielreise befindlichen Janos Matyus rückte als weitere Spitze Marcel Rath in die Anfangself, außerdem brachte Trainer Eduard Geyer Mike Jesse von Beginn an und ließ Olaf Renn zunächst auf der Bank. Bei Oberhausen vertraute Aleksandar Ristic im wesentlichen der gegen den 1. FC Köln erfolgreichen Elf, nur Zlatko Basic ersetzte den gelb-gesperrten Daniel Scheinhardt.
Energie begann schwungvoll und drängte mit offensivem Spiel über die Flügel auf die von Geyer anvisierte frühe Führung. Doch Oberhausen fing sich bereits nach einer Viertelstunde und baute aus einer sicheren Abwehr heraus sein Konterspiel auf. Trotzdem etwas überraschend die Führung der Gäste durch den Kopfball von Backhaus nach Ecke von Hayer.
Die Gastgeber, zum ersten Male in dieser Saison vor eigenem Publikum früh in Rückstand geraten, wirkten nun nervös. Ihre Angriffsbemühungen wirkten mit fortgeschrittenem Spiel immer planloser. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Labak, der in der 33. Minute im Strafraum frei vor Adler zum Schuss kam, sein Schuss landete jedoch genau in den Armen von RWO-Torwart Adler. Dank einer erneut überzeugenden Defensiv-Leistung (mit nur 20 Gegentoren haben die Oberhausener die drittbeste Abwehr der Liga) insgesamt ein verdienter Sieg der Gäste, die sich nun etwas vom Tabellenende absetzen konnten.
| Energie Cottbus |
|---|
| Rot-Weiß Oberhausen |