Saisonverlängerung zwischen Auf- und Abstieg
Die Relegation
Zum fünften Mal seit der Wiedereinführung der Relegation müssen vier Teams nach dem Ende in die Verlängerung. Hoffenheim kämpft mit Kaiserslautern um den letzten Platz in der Bundesliga, Drittligist Osnabrück erwartet wie 2010/11 Dresden. 2009 hatten sich jeweils die unterklassigen Teams durchgesetzt, 2010 und 2011 jeweils der Bundes- und der Drittligist. Der behielt auch 2012 mit Regensburg die Oberhand, dagegen zog Hertha im Duell mit Düsseldorf den Kürzeren.
Wer jubelt zum Schluss: Kaiserslautern oder Hoffenheim?
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2012/13: Bundesliga - 2. Liga: FCK fordert Hoffenheim heraus
2012/13: Bundesliga gegen 2. Liga
In diesem Jahr geht nach der regulären Saison Bundesligist Hoffenheim als 16. in das Duell mit dem Zweitliga-Dritten Kaiserslautern. Während der Zweitligist die Aufstiegschance schon vor dem letzten Spieltag sicher hatte, musste die TSG bis zur allerletzten Minute zittern. In einer dramatischen Begegnung siegten die Kraichgauer zum Liga-Abschluss in Dortmund und hielten damit die Hoffnung auf den Klassenerhalt über den Umweg Relegation aufrecht. Den Rückenwind nutzte das Team und siegte mit einem bärenstarken Firmino 3:1 im Hinspiel.
2012/13: 2. Liga - 3. Liga: Revanche für Osnabrück gegen Dresden
2012/13: 2. Liga gegen 3. Liga
Um einen Platz im deutschen Unterhaus kämpfen Dynamo Dresden gegen den Dritten der 3. Liga - da fing Osnabrück im letzten Moment noch Heidenheim ab. In Hin- und Rückspiel "feiern" die beiden Klubs ein Wiedersehen: Bereits in der Relegation 2010/11 hatte es dieses Duell gegeben. Damals allerdings mit umgekehrten Vorzeichen, der Zweitligist Osnabrück unterlag im eigenen Stadion in der Verlängerung den aufstrebenden Dresdenern.
Von einem eventuellen Lizenzentzug eines Zweitligisten - Aalen und Duisburg kämpfen um die Erfüllung der Bedingungen - würde im Übrigen nur ein sportlicher Absteiger profitieren, da sich gemäß DFB-Spielordnung (§54, Abs. 3) deren Zahl verringern würde: Unterläge Dresden also in der Relegation, würden die Sachsen durch die Lizenzverweigerung für einen anderen Klub im Unterhaus bleiben. Bei einem Dynamo-Erfolg würde der 17., der SV Sandhausen, den freien Platz in der 2. Liga einnehmen können.
Aufstiegs-Relegation in die 3. Liga
Die Übersicht der Aufstiegsspiele finden Sie hier.
2011/12: Bundesliga - 2. Liga: Bitteres Ende für Hertha, Fortuna ist zurück
2011/12: Bundesliga gegen 2. Liga
Hertha BSC hatte mit einem 3:1-Sieg gegen Hoffenheim und der 1:4-Niederlage der Kölner gegen die Bayern am letzten Bundesliga-Spieltag doch noch die Relegation erreicht und so den Klassenerhalt wieder in eigener Hand. Doch daraus wurde letztlich nichts. Gegen den Dritten der 2. Bundesliga, die Fortuna aus Düsseldorf, gab es kein versöhnliches Ende.
Düsseldorf kehrte aus dem Hinspiel in Berlin trotz Rückstand mit einem 2:1-Sieg nach Hause und hatte im hemischen Stadion alle Trümpfe in der Hand. Beister eröffnete da nach 25 Sekunden, doch die Rehhagel-Elf meldete sich zurück. Spätestens mit dem Platzverweis von Torschütze Ben-Hatira und dem unmittelbar folgenden 2:1 der Fortuna schien die Partie gelaufen. Hertha-Anhänger sorgten für eine Unterbrechung, Raffael gelang das 2:2 - und zwei Minuten vor dem Ende herrschte nur noch Chaos, als Fortuna-Anhänger vorzeitig den Platz stürmten. Mit einer halben Stunde Verzögerung wurde die Wartezeit der Fortuna auf die Bundesliga-Rückkehr nach 15 Jahren beendet.
2011/12: 2. Liga - 3. Liga: Regensburg schickt den KSC nach unten
2011/12: 2. Liga gegen 3. Liga
Der Karlsruher SC sicherte sich zuhause gegen den feststehenden Aufsteiger Eintracht Frankfurt am letzten Zweitligaspieltag mit einem 1:0 Platz 16 und damit die Relegation. Dort galt es eine Serie zu brechen - noch keinem Zweitligisten gelang in der 2008/09 wieder eingeführten Relegation ein Sieg gegen einen Drittligisten. Aber auch der KSC scheiterte an diesem Vorhaben. Beim Jahn gelang zunächst ein 1:1, zuhause führten die Badener schon 2:1. Laurito traf zum 2:2 und schickte den KSC zum zweiten Mal nach 2000 in die Drittklassigkeit. Die Oberpfälzer dagegen kehren nach acht Jahren Abstinenz ins deutsche Unterhaus zurück. "Nicht unverdient", wie KSC-Sportdirektor Kreuzer eingestand.