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22.02.2016, 14:59

Formel 1: Testauftakt in Barcelona

Vettel holt Bestzeit - Hamilton dreht meiste Runden

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel ist zum Auftakt der Formel-1-Testfahrten in Barcelona die vorläufige Bestzeit gefahren. Der Heppenheimer verwies in der ersten Einheit am Montag Weltmeister Lewis Hamilton mit einem Vorsprung von fast einer halben Sekunde auf den zweiten Platz. Der Brite absolvierte dafür mit 66 Runden schon eine Grand-Prix-Distanz auf dem Circuit de Catalunya, Vettel sammelte 36 Umläufe.

Fix unterwegs: Sebastian Vettel kam in Barcelona ordentlich ins Rollen.
Fix unterwegs: Sebastian Vettel kam in Barcelona ordentlich ins Rollen.
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Debütant Pascal Wehrlein kam noch nicht richtig in Fahrt. Der Sigmaringer vom britischen Manor-Team drehte acht Runden. Hamiltons Teamkollege Nico Rosberg greift am Dienstag ins Geschehen ein, Force-India-Pilot Nico Hülkenberg erst am Mittwoch.

Bis auf eine kurze Unterbrechung verlief die Vormittagseinheit unspektakulär. Rund 40 Minuten vor der Pause verlor Romain Grosjean auf der 4,655 Kilometer langen Strecke an seinem HaasF1 Teile des Frontflügels und musste daraufhin erstmal an die Box. Einen echten Schritt nach vorn machte McLaren. Im vergangenen Jahr hatte Fernando Alonso in Jerez zum Ende des ersten Testtages nur sechs Umläufe auf seinem Konto. Diesmal absolvierte sein Teamkollege Jenson Button noch vor der Pause 35 Runden.

Toto Wolff und das halbleere Glas

Vom Branchenführer Mercedes ist McLaren aber noch ganz weit entfernt. Nach zwei dominierenden Jahren wollen die Silberpfeile ihren Status als Nummer eins der Branche verteidigen. "Wir vertrauen unseren Leuten, aber wir haben stets einen 'Das Glas ist halb leer'-Ansatz", erklärte Motorsportchef Toto Wolff. "Wir bleiben bescheiden, mit beiden Füßen auf dem Boden, und geben alles." Einbremsen will Wolff seine Piloten Hamilton und Nico Rosberg auch künftig nicht. "Das haben wir in den vergangenen beiden Jahren so praktiziert und das werden wir in diesem Jahr so fortsetzen. Beide Fahrer sind Profis", versicherte Wolff. Mit zwei konkurrenzfähigen Fahrern im selben Team werde es aber "niemals einfach".

Rosbergs drei Siege zum Saisonende 2015 machen Hamilton nach eigener Aussage "nicht besonders nervös". Es sei eher Motivation. "Es hat dafür gesorgt, dass ich dachte: 'Okay, im nächsten Jahr wird Nico super schnell und super stark sein. Also muss ich sicherstellen, dass ich die Messlatte weiter anhebe.'"

Rosberg will seinen Trend in der am 20. März in Melbourne beginnenden Grand-Prix-Saison fortsetzen. "Ich habe gezeigt, dass ich kämpfen kann, und ich habe gezeigt, dass ich zurückschlagen kann. Ich bin voll konzentriert und fest entschlossen, dass dies mein Jahr werden kann", erklärte der gebürtige Wiesbadener. Die Rennställe testen in einer ersten Phase insgesamt vier Tage in Katalonien.

dpa

Video zum Thema
Viermaliger Weltmeister im Interview- 22.02., 13:01 Uhr
Vettels neue Ziele: "Wir wollen ganz vorne mitmischen"
"Das Auto ist nicht mehr ganz so rot", hat Sebastian Vettel bemerkt. Doch die Farbe des neuen Ferrari-Modells "SF 16-H" ist natürlich nur nebensächlich. Wichtig sei, was unter der Haube steckt, so der viermalige Weltmeister im Interview. "Letztes Jahr hat man gemerkt, dass es vorangeht", sagte Vettel. In der neuen Formel-1-Saison soll der nächste Schritt folgen. In Vettels Visier: die Mercedes-Piloten.
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22.02.16
 
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weitere Infos zu S. Vettel

Vorname:Sebastian
Nachname:Vettel
Nation: Deutschland
Team:Scuderia Ferrari
Rennen/Siege:168/42

weitere Infos zu Scuderia Ferrari

Name:Scuderia Ferrari
Teamchef:Maurizio Arrivabene
GP Siege:224
Formel-1-Einsätze:919
WM-Punkte Gesamt:6391,5
WM-Punkte pro Rennen:6.96
Fahrer:Kimi Räikkönen
Sebastian Vettel