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03.02.2016, 15:59

Venezolaner erhält kein Cockpit bei den Rückkehrern

Renault: Magnussen statt Maldonado

46 Tage vor dem Start der Formel-1-Saison hat Rückkehrer Renault als erstes Team sein neues Auto enthüllt. Der Däne Kevin Magnussen und der Brite Jolyon Palmer werden den RS16 des neuformierten Rennstalls steuern. Der französische Autobauer hatte zuvor das Privatteam Lotus übernommen und fährt in diesem Jahr wieder mit einer Werksmannschaft in der Königsklasse des Motorsports.

Fahrer- und Auto-Präsentation: Renault ist als Werksteam zurück.
Fahrer- und Auto-Präsentation: Renault ist als Werksteam zurück.
© picture alliance

"Das Ziel ist es nicht, nur dabei zu sein. Wir sind hier, um zu gewinnen", sagte Renault-Motorsportdirektor Cyril Abiteboul am Mittwoch bei der Präsentation in Guyancourt nahe Paris.

Dabei geht der Autobauer allerdings mit dem jungen Fahrerduo ein gewisses Wagnis ein. Der 23 Jahre alte Magnussen hatte Ende 2013 nach nur einer Saison sein Stammcockpit bei McLaren an Fernando Alonso verloren. Nun erhält er bei Renault seine zweite Bewährungschance im Grand-Prix-Zirkus. Magnussen profitierte wohl davon, dass der bisherige Lotus-Stammfahrer Pastor Maldonado wegen des Ölpreisverfalls nicht mehr genügend Sponsorenmillionen aus seiner Heimat Venezuela mitbringen konnte und daher ausgemustert wurde.

Palmer geht in seine erste Grand-Prix-Saison

Der 25 Jahre alte Palmer hat bislang lediglich als Testfahrer Kilometer in einem Formel-1-Auto gesammelt. Er ist der Sohn des früheren Formel-1-Piloten Jonathan Palmer, der in den 80er Jahren 82 Rennen bestritt. Palmer ersetzt den Franzosen Romain Grosjean, der von Lotus zum neuen Haas-Rennstall gewechselt ist.

Der neue Renault wurde am Mittwoch in einer überwiegend schwarzen Lackierung vorgestellt. Offen ist noch, ob das Auto auch so beim Saisonauftakt in Melbourne am 20. März aussehen wird.

Die Formel-1-Konkurrenz um Mercedes und Ferrari zeigt ihre neuen Boliden zumeist erst kurz vor dem Beginn der Testfahrten in Barcelona. Vom 22. bis 25. Februar werden die Teams dort die ersten Proberunden für die kommende WM drehen.

dpa

03.02.16
 

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