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07.06.2013, 12:19

Reifenzoff bleibt Thema

Rosberg: "Ziel ist Platz in Top 5"

Mit seinem Sieg beim Formel-1-Klassiker im Fürstentum Monaco hat Nico Rosberg für Furore gesorgt. Aber in Montréal muss sich der Mercedes-Held fast nur für den heftig umstrittenen Reifentest rechtfertigen. Das nervt ihn gewaltig. Immerhin: "Auf meiner Party am Sonntagabend hat bis zum Frühstück keiner über Reifen geredet."

Nico Rosberg
"Monaco ist kein Maßstab": Nico Rosberg glaubt nicht an eine Wiederholung des Erfolgs.
© Getty ImagesZoomansicht

Der Monaco-Triumph war ein Traum, der Reifenzoff bleibt ein Trauma. Vor dem Großen Preis von Kanada musste Nico Rosberg mehr Fragen zum umstrittenen Reifentest über sich ergehen lassen als zu seinem spektakulären Start-Ziel-Sieg im Fürstentum und seinen Chancen in Montréal. Der Mercedes-Pilot reagierte darauf nur noch sarkastisch. "Können wir endlich über die Reifen reden", sagte er sichtlich angesäuert. Wie sehr ihm dieses nervige Dauerthema auf den Keks geht, artikulierte Rosberg wenig später klar: "Auf meiner Party am Sonntagabend hat bis zum Frühstück keiner über Reifen geredet."

Weil Rosberg und sein Teamkollege Lewis Hamilton bei den dreitägigen Tests Mitte Mai im aktuellen Mercedes-Modell 1000 Kilometer auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona abgespult haben, steht auch er im Fokus. Angesichts der anberaumten Verhandlung gegen Pirelli und das deutsche Formel-1-Team vor dem Internationalen Tribunal des Automobil-Weltverbands FIA gehen die Spekulationen sogar so weit, dass Rosberg seinen Sieg von Monte Carlo verlieren könnte. "Soweit ich weiß, hat das Monaco-Rennen damit nichts zu tun", äußerte er sich zuversichtlich, den Fall zumindest persönlich unbeschadet überstehen zu können.

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Rosbergs Miene hellte sich deutlich auf, als es um den siebten Saisonlauf am Sonntag (Start: 20.00 Uhr MESZ) und seine Chancen dabei ging. "Ziel ist ein Platz in den Top 5." Von einem Sieg auf dem Circuit Gilles Villeneuve will der 27 Jahre alte Wiesbadner nicht sprechen. "Monaco ist kein Maßstab", sagte er.

Nicht, weil sein Triumph in den Häuserschluchten seiner Wahlheimat vor knapp zwei Wochen ein Zufall gewesen wäre, sondern weil die Bedingungen in Montréal völlig anders sind. Der 4,361 Kilometer lange Kurs am St.-Lorenz-Strom sei viel härter für die Reifen. "Und damit haben wir immer noch große Probleme", räumte Rosberg ein. Zudem seien wenig Abtrieb, Windschlüpfrigkeit und ein guter Rennspeed wichtig, weil man "hier überholen kann".

Klingt hier ein wenig Skepsis bezüglich seiner Siegchancen durch, ist Rosberg für die Qualifikation umso optimistischer. Nach drei Pole-Positionen nacheinander will der Trainings-Champion für den Samstag zwar nicht die vierte versprechen, "aber wir werden mit Sicherheit wieder stark sein".

Teamchef Toto Wolff ist angesichts des Monaco-Erfolgs, zwei dritten Plätzen durch Hamilton und insgesamt vier Pole-Positionen ebenfalls zuversichtlich. "Ich glaube, wir können - ohne hier mit Hochmut ans Werk zu gehen - sagen: ein Podestplatz muss unser Ziel sein", sagte der Österreicher der Nachrichtenagentur dpa. In Kanada zählt er die Silberpfeile allerdings nicht zu den Top-Favoriten. Das sind für Wolff "die üblichen Verdächtigen. Dazu zählt der Red Bull, Ferrari und natürlich Kimi (Räikkönen im Lotus)."

Prinzipiell geht Wolff aber davon aus, dass der Rosberg-Sieg keine "Eintagsfliege" wie im Vorjahr bleibt: "Die Situation im letzten Jahr war ganz anders als dieses Jahr. Es gibt viele rationale Gründe, warum die Performance einfach ab Jahresmitte nicht mehr gestimmt hat. Wir haben im Team wichtige Schritte getan, um sicherzustellen, dass wir auch nachhaltig erfolgreich sind."

Trotz der noch nicht gelösten Probleme, wozu er auch explizit die Reifen zählte, sei er "guter Hoffnung, dass wir noch weitere Siege in dieser Saison erzielen können". Um WM-Spitzenreiter Vettel nicht schon frühzeitig uneinholbar davonziehen zu lassen, ist dies auch dringend nötig. Vor Kanada liegt Hamilton als Gesamtvierter mit 62 Punkten bereits 45 Zähler hinter Vettel (107). Rosbergs Rückstand auf seinen Landsmann beträgt sogar 60 Punkte. Den WM-Sechsten schmerzen besonders seine beiden Ausfälle in Australien und China sowie die enttäuschenden Plätze neun und sechs trotz Startplatz eins in Bahrain und Barcelona.

(dpa)

07.06.13
 
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