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18.04.2013, 11:24

Heftige Proteste am Rande des Grand Prix angekündigt

Ecclestone schreibt Brief an Oppositionelle

Am Rande des Großen Preis von Bahrain werden heftige Proteste von Regimegegnern erwartet. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat sich unmittelbar vor dem Rennwochenende in einem Brief direkt an Oppositionelle in dem Golf-Staat gewandt und dabei indirekt auch die Regierung in Bahrain für ihre Menschenrechtsverletzungen kritisiert.

Erste kritische Stimmen durch den F1-Boss: Bernie Ecclestone schrieb an Oppositionelle in Bahrain.
Erste kritische Stimmen durch den F1-Boss: Bernie Ecclestone schrieb an Oppositionelle in Bahrain.
© imagoZoomansicht

"Es ist eine große Schande, dass ich davon nicht schon vor September 2012 erfahren habe, als der Formel-1-Kalender erstellt wurde. Jetzt ist es zu spät, um noch Änderungen an dem Kalender vorzunehmen", zitiert die Tageszeitung "Die Welt" aus dem Schreiben.

Die Aussage von Ecclestone überrascht angesichts der Tatsache, dass der Große Preis von Bahrain im Jahre 2011 abgesagt wurde, nachdem dort Demonstrationen im Zuge des Arabischen Frühlings vom Regime mit Hilfe von Truppen aus dem benachbarten Saudi-Arabien mit Gewalt niedergeschlagen worden waren. 2012 fand das Rennen dann statt, allerdings begleitet von heftigen Protesten.

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Auch für das kommende Wochenende haben Oppositionelle zu Demonstrationen aufgerufen und die größten Proteste seit langem angekündigt. "Wir sind nicht gegen den Grand Prix, aber wir wollen, dass die Welt unsere Forderungen hört - Demokratie, Achtung der Menschenrechte und eine gewählte Regierung", sagte Khalil al-Marzooq, einer der Führer der wichtigsten Oppositionspartei von Bahrain (Al-Wefaq). Mit Beginn des Freien Trainings am Freitag wollen die Aktivisten auf sich aufmerksam machen. Al-Marzooq beschwor friedliche Proteste gegen das Regime, konnte eine Eskalation aber nicht ausschließen: "Gewalt erzeugt Gegengewalt." Schon unter der Woche kam es in Manama immer wieder zu Demonstrationen, Autoreifen wurden in Brand gesteckt, Molotow-Cocktails flogen, die Polizei setzte Tränengas ein.

Ferrari hat aufgrund der angespannten Sicherheitslage alle Teammitglieder aufgefordert, die Straßen von Manama zu meiden. Besuche von Restaurants und Bars hat Ferrari untersagt.

Seit zwei Jahren kämpfen Oppositionelle der mehrheitlich schiitischen Bevölkerung für mehr Rechte in Bahrain, das seit Jahrhunderten von der Herrscherfamilie Al-Khalifa regiert wird, einer sunnitischen Dynastie.

18.04.13
 
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