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27.03.2013, 14:55

Ricciardo wird bei Red Bull als Nachfolger gehandelt

Steht Webber vor dem Aus?

Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt es ja sprichwörtlich. Doch was bei Red Bull spätestens seit dem Grand Prix von Malaysia passiert, kann kaum mehr als normaler Wettstreit innerhalb eines Teams gesehen werden. Ganz offen sind Sebastian Vettel und Mark Webber auf Konfrontationskurs. Und das könnte sich, wenn es am Ende der Saison um die Weltmeisterschaft geht, auch rächen. Nämlich dann, wenn man auf die Hilfe des Stallgefährten angewiesen ist. Zieht Red Bull Konsequenzen?

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Mark Webber
Ein Abschied von Red Bull rückt anscheinend näher: Mark Webber.
© Getty Images Zoomansicht

Das Red-Bull-Team hat sich der "Bild"-Zeitung zufolge wohl endgültig für eine Trennung von Vettels Rivalen Webber nach Saisonende entschieden. Der Australier solle keinen neuen Vertrag mehr bekommen, berichtete das Blatt am Mittwoch. Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko wollte sich auf SID-Nachfrage nicht zu dem Bericht äußern. Bei Spiegel online sagte der Österreicher: "Es ist üblich, dass wir uns immer erst im Sommer Gedanken über Verträge für die nächste Saison machen." Nachdem Vettel zuletzt in Malaysia gegen die Anweisung des Teams Webber noch den Sieg entrissen hatte, gilt das ohnehin schwierige Verhältnis der beiden als zerstört.

Der langjährige Formel-1-Teammanager Flavio Briatore, zugleich Webbers ehemaliger Manager, glaubt auch, dass man mit dem Duo nicht mehr zusammenarbeiten kann. "Ich glaube, die Beziehung kann nicht mehr gekittet werden", sagte der Italiener dem Radiosender RAI nach einem Telefongespräch mit Webber. Der Australier sei noch immer verärgert. Auch Briatore ist sich sicher, dass einer der Piloten Red Bull nach der Saison verlassen muss. "Sicherlich. Es gab doch im vergangenen Jahr auch schon Probleme", sagte der 62-Jährige.

Formel-1-Mogul Bernie Ecclestone schätzt Vettel und lobt: "Sebastian ist ein echter Racer, er beschäftigt sich nicht damit zu verlieren. Er will nicht verlieren", sagte er dem "Telegraph". Allerdings sieht er auch Probleme auf das Team zukommen. "Vielleicht wird es noch einen Punkt geben, an dem er die Hilfe von Mark gern hätte", sagte der 82-Jährige, "aber ich glaube nicht, dass Mark dann kommt und das auch tut."

Eine große Überraschung wäre ein Abschied von Webber ohnehin nicht. Der 36-Jährige ist der älteste Pilot im aktuellen Feld und hatte zuletzt stets nur noch Einjahresverträge bei Red Bull bekommen. Schon in der Vorsaison stand Webber beim Weltmeister-Team vor dem Aus. Red Bull sprach mit Lewis Hamilton über einen Wechsel.

Als erster Anwärter auf Webbers Cockpit gilt schon länger sein Landsmann Daniel Ricciardo. Der 23-Jährige fährt seine zweite Saison beim Red-Bull-Schwesterteam Toro Rosso und soll sich dort für einen Aufstieg empfehlen.

27.03.13
 
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