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22.02.2013, 17:46

Abschluss der Tests auf dem Circuit de Catalunya

Hamilton bei der "Zeitverschwendung" der Schnellste

Regen und Kälte machten den Formel-1-Fahrern am letzten Testtag auf dem Circuit de Catalunya zu schaffen. Während Weltmeister Sebastian Vettel wie geplant nicht am Start war und seinem Teamkollegen Mark Webber den Vortritt ließ, drehte Mercedes-Neuzugang Lewis Hamilton nochmal auf und fuhr am Freitag Bestzeit. Dass diese aufgrund der äußeren Bedingungen einen geringen Wert hat, wusste auch der Brite: "Regentage sind Zeitverschwendung."

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Lewis Hamilton im Mercedes
Bei Nässe und Kälte am Freitag am schnellsten unterwegs: Lewis Hamilton im Mercedes.
© imago Zoomansicht

In Abwesenheit der deutschen Formel-1-Fahrer um Sebastian Vettel hat sich Lewis Hamilton die Tagesbestzeit zum Abschluss der Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya geholt. Der Mercedes-Neuzugang benötigte am Freitag bei niedrigen Temperaturen auf seiner schnellsten Runde 1:23,282 Minuten. Auf Rang zwei fuhr Hamiltons Landsmann Jenson Button. Der Weltmeister von 2009 hatte in seinem neuen McLaren 0,351 Sekunden Rückstand. Der französische Toro-Rosso-Pilot Jean-Éric Vergne wurde auf dem 4,655 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs nördlich von Barcelona Dritter.

Zum Abschluss des viertägigen Feintunings ließen sich die deutschen Piloten gemäß der jeweiligen Fahrereinteilung auf dem Asphalt nicht mehr blicken. Vettel gewährte seinem australischen Teamkollegen Mark Webber den Vorzug im neuen RB9, der Emmericher Nico Hülkenberg ließ im Sauber Esteban Gutiérrez den Vortritt und bei Mercedes durfte Lewis Hamilton für Nico Rosberg ran.

Sutil pausiert und muss warten

Wie verabredet bekam auch Adrian Sutil im Force India eine Auszeit. Der 30-Jährige machte im Kampf um einen Formel-1-Job für Jules Bianchi Platz. Entscheidend bei der Besetzung des zweiten Force-India-Cockpits neben dem Briten Paul di Resta ist wohl die Motorenfrage. Bleibt Mercedes oder kommt ab 2014 Ferrari? Aus der Talentschmiede der Italiener stammt der Franzose Bianchi.

Der letzte Testtag in Montmeló gestaltete sich schwierig. Bis zur Mittagspause blieben bei niedrigen Temperaturen mehrere Rennwagen auf nasser Strecke stehen. Fünf Rotphasen ließen keinen großen Fahr-Rhythmus zu. Erst am späten Nachmittag trocknete die Strecke merklich ab. Aber auch hier: dreimal Rot. Dennoch bot sich den Teams die Möglichkeit, an der Abstimmung zu arbeiten.

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Hamilton & Co. blieben erwartungsgemäß hinter der Tagesbestzeit von Fernando Alonso vom Donnerstag zurück. Der spanische Ferrari-Star hatte im neuen F138 für seine schnellste Runde 1:21,875 Minuten benötigt, nun war Hamilton top. Seine Bestzeit hatte der Brite schon vor der Mittagspause auf trockener Piste aufgestellt. Er drehte insgesamt 52 Runden. Der zweitplatzierte Button kam auf 70 Umläufe, Vergne brachte es als Dritter auf 80. Sauber-Pilot Gutiérrez kratzte mit 96 Runden sogar an der 100er Marke.

Zeiten mit begrenzter Aussagekraft

Auch wegen der unterschiedlichen Strategien der Rennställe sind die Zeiten mit großem Vorbehalt zu genießen. In Montmeló kamen nun noch die schwierigen Witterungsbedingungen mit Regen hinzu.

Die Teams haben vom 28. Februar bis 3. März erneut auf dem Circuit de Catalunya die Chance zum letzten Feintuning. Kurz darauf werden die Rennwagen für den Großen Preis am 17. März in Melbourne verladen. Dann geht die Formel-1-Saison richtig los.

(dpa)

22.02.13
 
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