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22.11.2012, 18:21

GP von Brasilien: Offizielle Pressekonferenz in Sao Paulo

Vettel und Alonso geben sich zahm

Das Podium für die erste offizielle Pressekonferenz in Sao Paulo zum Großen Preis von Brasilien war prominent besetzt: Links Weltmeister Sebastian Vettel, rechts dessen Herausforderer Fernando Alonso. Trotz der Rivalität zwischen den beiden Anwärtern auf die WM-Krone blieb alles friedlich. Was vielleicht auch an Rekord-Weltmeister Michael Schumacher lag, der zwischen den beiden Rivalen Platz nahm.

Sebastian Vettel, Michael Schumacher und Fernando Alonso
Sebastian Vettel (li.) und Fernando Alonso wurden bei ihrem ersten Aufeinandertreffen in Sao Paulo von Michael Schumacher getrennt.
© picture allianceZoomansicht

Vettel präsentierte sich locker und gelöst und warf immer wieder sein immer noch jugendliches und spitzbübisches Lächeln in die Runde. Sein spanischer Herausforderer Alonso dagegen richtete den Blick meistens nach vorne und wirkte sehr konzentriert. Aber alles blieb absolut im Rahmen: keine schmutzigen Psychospielchen, keine Spitzfindigkeiten, kein verbaler Schlagabtausch vor dem entscheidenden Duell um die Formel-1-WM. Der zwischen den beiden Hauptprotagonisten platzierte Michael Schumacher war als Puffer nicht gefragt.

"Wir können zuversichtlich sein, wir sind in einer sehr guten Position", sagte Vettel. Dem konnte Alonso, der in den letzten Wochen einige Giftpfeile Richtung Vettel abgeschossen hatte, nur beipflichten: "Es wird schwierig, das aufzuholen", gab sich der Spanier keinen Illusionen hin. Und wenn Vettel den Titel gewinne, werde er ihm gratulieren.

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Mit 13 Zählern Vorsprung geht Vettel in das letzte Rennen, kann somit die Titelverteidigung aus eigener Kraft schaffen. Sollte Alonso gewinnen, muss er mindestens Vierter werden, sollte Alonso auf Rang zwei ins Ziel kommen, reicht Platz sieben. "Wir müssen mindestens aufs Podium und dann schauen, wo Seb landet. Das liegt nicht in unserer Hand", sagte Alonso. "Aber wir haben nichts zu verlieren, sondern können nur gewinnen.

Vettel ist sich seiner Favoritenrolle bewusst, warnt aber: "Alles kann passieren." Der 25 Jahre alte Hesse stellte zugleich klar, dass es für ihn im Rennen kein Taktieren gibt: "Wir wollen das maximale Ergebnis, wir sind hier, um zu attackieren." Schließlich hat Red Bull in den zurückliegenden drei Jahren immer auf dem 4,309 Kilometer langen Berg-und-Tal-Kurs gewonnen. "Der Kurs liegt unserem Auto", konstatierte Vettel.

Selbst der zu erwartende Regen bereitet dem Heppenheimer kein Kopfzerbrechen. "Das Wetter ist in Sao Paulo so ähnlich wie in Spa und ändert sich schnell. Wir müssen uns keine Sorgen machen", versicherte Vettel, der seine Regenqualitäten bereits unter Beweis gestellt hat. Allerdings gilt auch Alonso als guter Regenfahrer, in diesem Jahr gewann er in Malaysia.

So konnte Schumacher die Fragerunden an seine jüngeren Nachfolger völlig entspannt verfolgen. "Ohne Wehmut" blickt der 43-jährige seinem endgültigen Abschied entgegen. Er gehe entspannt in sein letztes Rennen. "Wir sind nicht im WM-Kampf. Wir wollen das Beste rausholen und das Rennen so gut wie möglich genießen", sagte der Mercedes-Pilot.

Dass Schumacher die Daumen für seinen "Ziehsohn" Vettel drückt, ist wahrlich keine Überraschung. Zu Alonso, der Schumachers Siegesserie in den Jahren 2005 und 2006 brach, hat er dagegen ein eher distanziertes Verhältnis.

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