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12.11.2013, 14:18

Grand Prix der USA in Texas

Austin - "Eine richtig coole Fahrerstrecke"

Nach fünfjähriger Unterbrechung kehrte die Formel 1 im vergangenen Jahr zurück in die Vereinigten Staaten. Das Rennen in Austin im Bundestaat Texas erlebt am 17. November (LIVE!-Ticker ab 20 Uhr bei kicker.de) nun also seine zweite Auflage. Lewis Hamilton gewann im McLaren das Premierenrennen vor Sebastian Vettel. Auf die Fahrer wartet am "Circuit of the Americas" eine Strecke, die es in sich hat.

Gut behütet: Sieger Lewis Hamilton (li.) und der drittplatzierte Fernando Alonso bei der Siegerehrung nach dem Premierenrennen.
Gut behütet: Sieger Lewis Hamilton (li.) und der drittplatzierte Fernando Alonso bei der Siegerehrung nach dem Premierenrennen.
© Getty ImagesZoomansicht

Die 22 Piloten müssen auf dem vom Aachener Architekten Hermann Tilke entworfenen Kurs 56 Runden à 5,516 Kilometer absolvieren, was einer Gesamtdistanz von knapp 309 Kilometern entspricht. Das Layout wurde von Traditions-Grand-Prix-Strecken inspiriert, unter anderem Silverstone (Becketts), Hockenheim (Motodrom) und Istanbul (Kurve acht).

20 Kurven gibt es pro Runde, neunmal geht's rechts herum, elfmal links. Als eines der Markenzeichen gilt der Anstieg zur Kurve eins, dem höchsten Punkt der Strecke.

Waren in früheren Jahren Rennstrecken, die entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren wurden, die Seltenheit (Imola, Sao Paulo), so ist Austin nun neben Yeongam, Singapur, Abu Dhabi und Sao Paulo die nächste Piste im Kalender, die "linksherum" führt. Vor allem die Nackenmuskulatur der Fahrer reagiert darauf nicht selten empfindlich.

Der ehemalige Formel-1-Pilot Alexander Wurz war in die Planungen involviert, hat Tilke dabei unterstützt, den Kurs aus Fahrersicht zu optimieren. "Wir haben sehr viel Aufwand dafür betrieben, in den USA eine richtig coole Fahrerstrecke, eine Berg- und Tal-Bahn zu bauen", sagt Wurz. "Und ich glaube, das ist gelungen."

Es gibt Höhenunterschiede von 40 Metern sowie überhöhte Kurven. "Es geht nach Start und Ziel extrem hoch in eine blinde Haarnadelkurve, danach den Berg runter in eine Kompression", erklärt Wurz. "Und wir haben S-Kurven, eine Mischung aus Silverstone und Suzuka."

Die neue Strecke in Austin weist 20 Kurven auf und ist 5,516 KIlometer lang.
Die neue Strecke in Austin weist 20 Kurven auf und ist 5,516 KIlometer lang.
© kickerZoomansicht

Nach fünf Jahren Pause kehrte die Formel 1 im vergangenen Jahr also zurück in die USA. Der Grand Prix in Austin 2013 ist das insgesamt 64. Gastspiel der Königsklasse in den Vereinigten Staaten. Nur in Deutschland (72) und Großbritannien (67) wurden mehr Formel-1-Rennen ausgetragen, in Italien machte die Rennserie bis dato ebenfalls 64-mal Station.

In den USA war die Formel 1 ein echter Wanderzirkus. Austin ist bereits die zehnte Station der Formel 1 in den Vereinigten Staaten. Von 1950 bis 1960 waren die 500 Meilen von Indianapolis Bestandteil der WM, obwohl hier nicht die Formel-1-Regeln galten. Später kamen dann Sebring, Riverside, Watkins Glen, Long Beach und Las Vegas sowie Detroit, Dallas und Phoenix als Gastgeber hinzu.

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Im Jahr 2000 kehrte die Königsklasse dann auf eine neue Strecke in Indianapolis zurück. Sieben Jahre später lief der Indy-Vertrag aus, danach machte die Formel 1 bis 2012 einen Bogen um die USA.

Bilder vom Premierenrennen in Austin
Grand Prix der USA 2012
Lewis Hamilton spritzte zur Feier seines Sieges in Texas gleich mal dem Fotografen genau zwischen die Augen.
Champagnolero

Lewis Hamilton spritzte zur Feier seines Sieges in Texas gleich mal dem Fotografen genau zwischen die Augen.
© Getty Images

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2012: Ferrari sorgte für heftige Diskussionen

Das Premierenrennen im texanischen Austin gewann 2012 McLaren-Pilot Lewis Hamilton vor Weltmeister Sebastian Vettel, der den Grand Prix lange angeführt hatte. Ferrari-Pilot Fernando Alonso wahrte damals seine WM-Chance und komplettierte das Podium. Obwohl Vettel alle Trainingssessions und das Qualifying dominiert hatte, musste er sich am Sonntag im Rennen dem bärenstarken McLaren von Lewis Hamilton geschlagen geben. Es war der 21. Grand-Prix-Sieg des Briten.

Ferrari hatte schon vor dem Start mit einer strittigen Aktion für heftige Diskussionen gesorgt. Eine eigentlich als Bestrafung gedachte Regel des Automobil-Weltverbandes FIA machte sich die Scuderia nun zunutze, um Alonso in eine bessere Position zu bringen. Bei Teamkollege Felipe Massa wurde vor dem Rennen mutwillig das Siegel am Getriebe verletzt, was wie der Tausch des Getriebes eine Rückversetzung um fünf Plätze nach sich zieht. Massa startete von P11, Alonso statt vom achten Rang von P7 und auf der besseren Seite.

12.11.13
 
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