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11.10.2012, 12:06

Hamilton gibt den WM-Kampf nicht auf

Vettel selbstbewusst, Alonso kämpferisch

Die Formel-1-Saison biegt mit dem Grand Prix von Südkorea in Yeongam langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Der Kampf um die WM-Krone sieht nach einem Duell zwischen dem Gesamtführenden Fernando Alonso und Titelverteidiger Sebastian Vettel aus. Doch auch McLaren-Pilot Lewis Hamilton gibt sich weiter angriffslustig.

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Titel-Rivalen: Ferrari-Pilot Fernando Alonso (li.) und Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel.
Titel-Rivalen: Ferrari-Pilot Fernando Alonso (li.) und Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel.
© picture alliance Zoomansicht

Nach 15 von 20 Rennen führt Ferrari-Pilot Alonso das Klassement mit 194 Punkten an. Dicht dahinter rangiert Red-Bull-Pilot Vettel mit nur vier Zählern Rückstand. Noch vor Hamilton (152) liegt Lotus-Fahrer Kimi Räikkönen mit 157 Punkten auf Rang drei.

Die beiden zweimaligen Weltmeister Vettel und Alonso gaben sich bei ihrem ersten Aufeinandertreffen vor dem Großen Preis von Südkorea (Sonntag, LIVE!-Ticker ab 8 Uhr bei kicker.de) sehr selbstbewusst. "Wir wollen hier das Momentum nutzen und wieder eine gute Performance abliefern", sagte Vettel in Yeongam.

Der 25-jährige Titelverteidiger könnte mit seinem dritten Sieg in Serie zum ersten Mal seit dem 27. Mai wieder die WM-Führung übernehmen. "Der Kurs sollte uns liegen", so Vettel, der zuletzt sowohl in Singapur als auch in Japan triumphierte.

Wer wird Weltmeister 2012 - Sie entscheiden
Wer wird Weltmeister 2012 - Sie entscheiden

Alonso aber gibt sich längst nicht geschlagen. "Wir haben alles in unserer Hand", sagte der 31-jährige Spanier, "wir werden in jedem Rennen attackieren und versuchen, das Maximum herauszuholen. Wir waren zuletzt vielleicht nicht die Schnellsten, aber immer in der Lage, auf das Podium zu fahren."

Vettel, Weltmeister 2010 und 2011, wäre bei einem erneuten Triumph der jüngste Champion aller Zeiten, der drei Titel in Serie gewinnt. Den Titel-Hattrick schafften vor ihm sowieso nur die Motorsport-Legenden Juan Manuel Fangio und Michael Schumacher.

Alonso holte sich 2005 und 2006 im Renault die WM. Es wäre der erste Titel für Ferrari seit 2007, als der Finne Räikkönen triumphierte.

Doch auch McLaren-Pilot Hamilton will im Kampf um die Weltmeisterschaft trotz 42 Punkten Rückstands auf Alonso (Spanien) noch ein Wörtchen mitreden. "Es sind noch 125 Punkte zu vergeben. Wir werden weiter pushen und versuchen, das Maximale herauszuholen", sagte der 27-jährige Brite. Bei noch fünf ausstehenden Rennen werde es zwar "nicht einfach, aber noch ist alles möglich".

11.10.12
 
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