"Natürlich sind das reizvolle Gedanken, und natürlich überlegt man, ob man einen siebenmaligen Weltmeister holen kann, wenn er auf dem Markt ist", sagte Monisha Kaltenborn, Geschäftsführerin des Schweizer Rennstalls, fügte jedoch hinzu: "Michael ist aber bisher nur für große Herstellerteams gefahren, mit denen wir uns nicht vergleichen können."
Geografisch naheliegend wäre ein Wechsel zu Sauber, das derzeit den zweitbesten Rennwagen im Feld besitzt, aber keinen erfahrenen Piloten hat. Ein Engagement Schumachers wäre ein Gastspiel, das sich gut verkaufen ließe. Schumacher begann seine große Karriere einst im Sauber-Mercedes. Mit ihm an Bord würden sich die Eidgenossen sicher auch leichter tun bei der Sponsorensuche.
Mercedes hatte am Freitag bekannt gegeben, dass Schumachers am Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Gleichzeitig hatte das Team den Briten Lewis Hamilton als Nachfolger des 43-jährigen Kerpeners präsentiert. Seitdem ranken sich die Gerüchte, Schumacher könnte seine Karriere bei Sauber fortsetzen. "Michael sitzt sicher nicht ohne Möglichkeiten da. Es ist nur noch viel zu früh, über konkrete Richtungen zu sprechen", sagte seine Managerin Sabine Kehm. "Alles ist möglich." Und auch der Platz neben Fernando Alonso bei Ferrari ist schließlich noch frei für 2013 ...