Der Formel-1-Rückkehrer aus Finnland zählt nicht erst seit seinem zweiten Rang in Ungarn zu den WM-Kandidaten. "Ihr Auto ist schon das gesamte Jahr schnell", betonte Vettels Red-Bull-Teamchef Christian Horner: "Also ist Kimi auch ein Faktor in der Fahrer-WM."
Beim Grand Prix von Belgien am 2. September in Spa-Franchorchamps, dem ersten Rennen nach der Sommerpause, sollten ihn alle auf der Rechnung haben: Auf dem legendären Ardennen-Kurs feierte der Finne fast ein Viertel seiner 18 Grand-Prix-Siege. 2004 und 2005 gewann er in Belgien im McLaren-Mercedes, 2007 und 2009 triumphierte er im Ferrari rund um die Eau Rouge.
Der Triumph in Spa 2009 war auch sein bisher letzter. Am Ende der damaligen Saison hatte sich der "Iceman" aus der Formel 1 verabschiedet. Bei Ferrari musste er das Cockpit für Fernando Alonso räumen, versüßt mit einem angemessenen Schmerzensgeld, da sein Arbeitspapier noch länger gelaufen wäre.
Kaum ist Räikkönen mit Lotus zum erneuten WM-Kandidaten geworden, haben auch die Spekulationen um seinen weiteren Werdegang Fahrt aufgenommen. Zuletzt wurde Räikkönen wieder mit Ferrari in Verbindung gebracht. Dort endet der Vertrag des Brasilianers Felipe Massa, der 2009 im Gegensatz zu Räikkönen bei der Scuderia bleiben durfte, obwohl der Finne zwei Jahre zuvor in einem der dramatischsten Formel-1-Finals Weltmeister im Ferrari geworden war.
Mit den Gerüchten habe er nichts zu tun, sagt Räikkönen. "Ich bin glücklich, wo ich jetzt bin, und die Sachen entwickeln sich recht schön." Wohl wahr. Nur einmal verpasste Räikkönen in dieser Saison die Punkte (14. Platz in Bahrain). Ansonsten stand er bereits fünfmal auf dem Treppchen: dreimal wurde er Zweiter, zweimal belegte Räikkönen Rang drei. Der Lohn: In der WM-Wertung liegt er nur noch sechs Zähler hinter dem drittplatzierten Titelverteidiger Sebastian Vettel.
"Er ist unter allen die unbekannte Größe dieses Jahr", hatte Formel-1-Chef Bernie Ecclestone schon vor der Saison gegenüber der dpa prophezeit.
Auf Spitzenreiter Alonso hat der fünftplatzierte Räikkönen zwar 48 Punkte Rückstand. Das muss bei neun noch ausstehenden Rennen mit jeweils 25 Punkten für den Sieger aber noch gar nichts heißen. 2007 lag Räikkönen vor den letzten beiden Saisonrennen 17 Punkte hinter der Spitze. Zu dieser Zeit gab es lediglich zehn Punkte für einen Sieg.
Es reichte, Räikkönen holte mit einem Zähler Vorsprung auf das damalige McLaren-Duo Alonso/Lewis Hamilton den Titel. "Kimi ist ein sehr guter Fahrer und ein Weltmeister - das wirst du nicht, wenn du nicht das gewisse Etwas hast", betonte jüngst Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali.
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Danke Mario, aber bitte...
von:
Daniel1081
- 25.05.13, 09:59 - 9 mal gelesen
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Re: Finaltipp-Thread
von:
ChiliSzabo
- 25.05.13, 09:59 - 4 mal gelesen
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Re: Finaltipp-Thread
von:
pk-hh
- 25.05.13, 09:58 - 4 mal gelesen
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