Vettel war für ein Überholmanöver in der Auslaufzone gegen McLaren-Pilot Jenson Button bestraft worden und rutschte daher von Platz zwei auf Rang fünf. "Es war kein Vorteil. Ich kann darin kein Vergehen sehen", befand Marko und bekräftigte: "Wir fühlen uns im Recht."
Ein ähnliches Manöver von McLaren-Fahrer Lewis Hamilton gegen Mercedes-Pilot Nico Rosberg in Bahrain war ungeahndet geblieben. Das von der FIA festgelegte Strafmaß sei "wie Hühner-Diebstahl mit der Todesstrafe" zu ahnden, so Marko.
Nach 10 von 20 Saisonrennen hat Vettel (110 Zähler) 44 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Fernando Alonso. Den spanischen Ferrari-Piloten noch einzuholen, werde "sehr schwer", urteilte Marko.
Red Bull dürfe jedoch auch beim Grand Prix Preis von Ungarn am Sonntag auf dem Hungaroring seine umstrittene Motoren-Einstellung einsetzen. Die Rennkommissare in Hockenheim hatten diese am Sonntag zunächst für zulässig erklärt, für Ungarn waren aber Regel-Änderungen erwartet worden. Diese werde es aber nach einer Sitzung der technischen Arbeitsgruppe am Montag nicht geben, erklärte Marko.
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