Mark Webber hat der Formel 1 mit seinem Erfolg in Monaco einen Rekord beschert. Noch nie zuvor in der 63-jährigen Geschichte der Königsklasse gab es sechs verschiedene Sieger in den ersten sechs Saisonrennen. Zuvor hatte Jenson Button in Australien triumphiert, Fernando Alonso war in Malaysia der Schnellste. In China fuhr Nico Rosberg als Erster über die Ziellinie, in Bahrain Sebastian Vettel. Das Rennen in Spanien entschied überraschend Pastor Maldonado für sich.
Im Ziel reckte der Australier erleichtert beide Fäuste in die Luft. Er stieg mit stolzgeschwellter Brust zur Siegerehrung in die Fürstenloge zu Fürst Albert II. Anschließend spritzte er seinen Sieger-Champagner frech in die Menge der wartenden Fotorafen. "Das ist ein großer Tag für mich und das gesamte Team", sagte Webber nach seinem zweiten Monaco-Sieg nach 2010. Sechs Sieger in den ersten sechs Rennen eines Jahres hatte es noch nie gegeben, in der gesamten vergangenen Saison hatten nur fünf verschiedene Fahrer gewonnen.
Der von Rang neun gestartete Weltmeister Vettel wurde nach guter Taktik vom neunten Startplatz aus noch Vierter. "Ich habe viel Boden gutmachen können, das war gut. Man muss alle Punkte mitnehmen", sagte er zufrieden: "Aber es ist auch schade, wenn man sieht, da vorne spielt die Musik und man verpasst diese knapp."
Rekordweltmeister Michael Schumacher, der als viertältester Pilot aller Zeiten und ältester seit 1970 am Samstag die Bestzeit im Training gefahren war, hatte im Rennen abermals Pech. Nach Startplatz sechs durch eine Rückversetzung wegen eines Unfalls in Barcelona lag er auf Rang sieben, als er seinen Silberpfeil wegen Problemen mit dem Benzindruck abstellen musste. "Meine Qualifying-Bestzeit und Platz zwei für Nico sind für uns sehr positiv. Vielleicht bin ich ja im nächsten Rennen in Kanada mit etwas Glück auch mal vorne mit dabei. Das wäre auch heute möglich gewesen", sagte Schumacher.
In der WM-Wertung führt nun der bisher punktgleiche Spanier Fernando Alonso (76 Punkte) nach Rang drei in Monaco mit drei Zählern Vorsprung alleine vor Vettel. "Das freut mich sehr, aber es wird eine enge Saison mit vielen Überraschungen bleiben", meinte der Ferrari-Pilot.
Webber ist nun punktgleich mit Vettel, der im Fürstentum lebende und aufgewachsene Rosberg ist als Fünfter mit 59 Punkten hinter dem Neu-Monegassen Lewis Hamilton (McLaren/63/Fünfter in Monaco) endgültig in den Kreis der Titelkandidaten vorgestoßen. "Das ist eine tolle Sache bei einem meiner beiden Heim-Grand-Prix", sagte der 26-Jährige: "Leider habe ich Mark nicht überholen können. Ich hatte auf jeden Fall das beste Auto, aber man kommt hier einfach nicht vorbei."
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Re (8): Und siehe da, es hat gewirkt....
von:
BTGA
- 22.05.13, 20:01 - 1 mal gelesen
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Re (2): 13/14 - Fairplay war gestern
von:
Txomin_Gurrutxaga
- 22.05.13, 19:58 - 8 mal gelesen
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Re: Sollte Bayern von Schalke einen Spieler holen?
von:
BTGA
- 22.05.13, 19:56 - 3 mal gelesen
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