Grosjean ist kein Unbekannter im Team von Lotus, war er doch in der abgelaufenen Saison als Testfahrer für den Rennstall im Einsatz. Auch in die Königsklasse des Motorsports hat der GP2-Champion von 2011 schon hineingeschnuppert, sieben Rennen absolvierte er 2009 im Renault. Ein 13. Platz war sein bestes Ergebnis, von den Punkterängen allerdings war er sonst weit entfernt.
Nun also die neue Chance, sich in der Formel 1 zu etablieren. "Ich fühle mich sehr geehrt, diese Chance zu erhalten. Ich freue mich sehr", sagte der 25-Jährige. Eine anderer dagegen wird weniger erfreut darüber sein, dass der zweite Platz bei Lotus nun vergeben ist - der Russe Vitaly Petrov.
Der zeigte sich nach Räikkönens Rückkehr schon "überrascht, und natürlich bin ich auch enttäuscht", hoffte dann aber, "dass man mir doch vertraut. Ich bleibe natürlich optimistisch." Es half alles nichts. Petrov, der 2011 immerhin achtmal in die Punkteränge fuhr und einen Podestplatz mit Rang drei beim GP in Australien ergatterte, wird kein Stammfahrer bei Lotus bleiben. Auch der Brasilianer Bruno Senna nicht, der während der Saison Nick Heidfeld ablöste, in acht Rennen aber nur zwei Punkte holte.
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