Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo setzt den Brasilianer Massa, der in diesem Jahr weit hinter seinem spanischen Teamkollegen Alonso und damit auch hinter den Erwartungen des Teams zurückgeblieben ist, im italienischen Fernsehen unter Druck. "Wir werden Massa in der nächsten Saison die besten Bedingungen garantieren, um wettbewerbsfähig zu sein. Danach werden wir die Lage überprüfen", sagte der Ferrari-Boss und stellte klar: "Alonso hat einen langen und stabilen Vertrag, wie wir ihn mit Michael Schumacher hatten. Massa wird seinen Verbleib im nächsten Jahr beweisen müssen."
In der kommenden Saison aber bleibe Massa neben dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso (2005, 2006) auf jeden Fall Ferrari-Pilot. "Massa hatte eine unglückliche Saison, aber wir werden keinen Piloten in Frage stellen, der vor drei Jahren kurz vor dem WM-Sieg stand", betonte Montezemolo.
Vor dem WM-Finale am Sonntag in seiner Heimatstadt Sao Paulo rangiert der Brasilianer nur auf Rang sechs. Von Weltmeister und Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel trennen ihn 266 Punkte.
An diesem wiederum habe Ferrari derzeit kein Interesse. "Wir haben einen Vertrag mit Fernando Alonso, der bis 2016 läuft. Bei allem Respekt für die anderen Piloten ist Alonso im Rennen der Beste der Welt", sagte Montezemolo und dementierte italienische Mediengerüchte über eine mögliche Verpflichtung des zweimaligen Weltmeisters Vettel (2010, 2011). Zudem steht der Champion bei seinem Red-Bull-Team ohnehin noch bis Ende 2014 unter Vertrag.
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