Weltmeister Sebastian Vettels Red-Bull-Kollege Mark Webber lobte die "großartige Mischung" aus vielen Kurven und langen Geraden. Am Sonntag wird erstmals auf indischem Boden ein Formel-1-Rennen auf dem gut 290 Millionen Euro teuren Buddh International Circuit ausgetragen. "Hoffentlich machen wir die Inder zu Formel-1-Fans", sagte Schumacher.
Die Strecke, rund 50 Kilometer von Indiens Hauptstadt entfernt, wurde vom deutschen Architekten Hermann Tilke entworfen und soll nach Monza die zweitschnellste der Saison sein.
Eine Überraschung erlebten Schumacher & Co. bei der offiziellen Pressekonferenz. Plötzlich fiel der Strom aus, wurde es finster für die Piloten. Williams-Pilot Rubens Barrichello nahm es mit Humor. "Ich hoffe, das passiert nicht morgen", sagte der Brasilianer. Dann findet das erste freie Training statt.
Kurze Stromausfälle sind einige der kleineren Unzulänglichkeiten, mit denen Fahrer und Teams vor der Grand-Prix-Premiere in Indien zu kämpfen haben. Virgin-Pilot Timo Glock zeigte sich auch bedrückt von der allgegenwärtigen Armut rund um Neu Delhi. "Wenn man mal aus dem Hotel geht und hundert Meter nach links schaut, sieht man das wahre Indien. So extrem habe ich das noch nirgendwo anders gesehen."
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