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07.09.2011, 13:07

Weltmeister möchte die Gänsehaut nochmal spüren

Vettels emotionale Rückkehr nach Monza

Sebastian Vettel feiert am Wochenende die Rückkehr an die Stätte, die ihm 2008 einen Eintrag in die Geschichtsbücher brachte. Wenn der heutige Red-Bull-Pilot in den Königlichen Park von Monza fährt, leuchten seine Augen. Jeder Ordner, jedes Kind, sogar die größten Ferrari-Fans schwärmten damals von dem schnellen Deutschen, der sich vor drei Jahren als jüngster Grand-Prix-Gewinner - zudem im unterlegenen Toro Rosso - in die Siegerliste eintrug.

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Markenzeichen: Bekommen die Fans Sebastian Vettels "Sieger-Finger" auch in Monza zu sehen?
Markenzeichen: Bekommen die Fans Sebastian Vettels "Sieger-Finger" auch in Monza zu sehen?
© Getty Images Zoomansicht

Mit 21 Jahren und 73 Tagen fuhr Vettel 2008 im Toro Rosso bei vor allem anfänglich ganz schwierigen Bedingungen - das Rennwochenende war von heftigen Regenfällen begleitet - einen souveränen Start-Ziel-Sieg nach Hause. Der Jungspund lieferte einen Tag nach seiner nicht minder überraschend herausgefahrenen Pole Position sein Meisterstück und löste den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso als jüngsten Grand-Prix-Gewinner ab.

Vettel hat an Monza daher "tolle Erinnerungen, die ich niemals vergessen werde. In Monza hatte ich Gänsehaut, als ich vor den Fans auf dem Podium stand." Als Weltmeister will er dieses Glücksgefühl am Wochenende wieder erleben.

Vettel peilt den achten Sieg an

Drei Jahre nach seinem historischen Premierensieg in der Formel 1 kann der WM-Spitzenreiter in Monza bereits den vorletzten Schritt zum erneuten Titeltriumph machen. Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke im Ferrari-Land Italien will der 24-Jährige im Red Bull der Konkurrenz erneut davonrasen und seinen achten Saisonsieg einfahren.

"Gänsehaut": Sebastian Vettel wird die Erinnerungen an 2008 "niemals vergessen".
© picture alliance Zoomansicht

Bestenfalls könnte sich Vettel bereits in zwei Wochen zum zweimaligen Weltmeister küren. Natürlich als Jüngster, dem dieses Kunststück jemals gelang. Wenn Vettel es schafft, in Monza und dem darauffolgenden Rennen in Singapur seinen Vorsprung auf 125 Zähler auszubauen, kann ihn keiner der Verfolger in den dann noch fünf ausstehenden Grand Prix überholen.

Dank seines Riesenvorsprungs von 92 Punkten in der WM-Gesamtwertung auf Teamkollege Mark Webber (167) könnte sich Vettel (259) beim Großen Preis von Italien aber sogar den ersten "Saison-Nuller" leisten, ohne die Titelverteidigung zu gefährden. Der Gesamtdritte Fernando Alonso (157, Ferrari) sowie das McLaren-Duo Jenson Button (149) und Lewis Hamilton (146) haben angesichts von über 100 Punkten Rückstand im WM-Rennen beinahe resigniert. "Nur eine extreme Pechsträhne kann Vettel noch den Titel kosten", sagt Doppelchampion Alonso.

Sein Premierensieg zuletzt in Spa hat Vettels Zuversicht auch gestärkt, am Sonntag (LIVE!-Ticker bei kicker online, Start 14 Uhr) erstmals mit Red Bull beim Europa-Finale im Königlichen Park so ein Glücksgefühl zu erleben. "In den letzen zwei Jahren hatten wir es etwas schwerer wegen der langen Geraden, und uns fehlte da einfach der Top-Speed", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. "Nichtsdestotrotz sind wir in diesem Jahr optimistisch und ein Podium wäre ein echter Erfolg."

Sebastian Vettel rast im Toro Rosso im Regen zu seinem ersten Sieg.
Sebastian Vettel rast 2008 im Toro Rosso im Regen von Monza zu seinem ersten Sieg.
© picture alliance

Vettel verpasste nach seinem Red-Bull-Aufstieg von Toro Rosso, für das der Sieg des Heppenheimers damals in Monza ebenfalls der erste und bisher einzige in der Formel 1 war, ins A-Team als Achter (2009) und Vierter (2010) im Autodromo Nazionale jeweils das Siegespodest. 2006 und 2007 blieb Red Bull in Monza ohne Punkte. Mark Webber wurde 2008 Achter und im Vorjahr Sechster. Jetzt spricht einiges dafür, dass Vettel und sein australischer Teamkollege die bescheidene Bilanz dank einer Verbesserung des RB7 speziell für Hochgeschwindigkeitsstrecken aufpolieren können.

Vettel: "Jetzt müssen wir auch keine Angst vor Monza mehr haben"

Technik-Guru Adrian Newey hat "besonders hart an einem Aerodynamikpaket für wenig und mittleren Abtrieb gearbeitet", sagte Teamchef Christian Horner der online-Ausgabe von "auto motor und sport". Dies zahlte sich bereits in Belgien aus, wie der souveräne Doppelerfolg zeigte. "Jetzt müssen wir auch keine Angst vor Monza mehr haben. Ich sehe auch dort Chancen für uns", meinte Vettel beruhigt.

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