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02.09.2011, 18:53

Außergerichtliche Einigung - fortan Senna/Petrov

Heidfeld raus aus dem Renault-Cockpit

Nun ist es amtlich: Nick Heidfeld wird nicht länger für den Formel-1-Rennstall Renault Rennen fahren. Der Mönchengladbacher und sein bisheriger Arbeigeber einigten sich außergerichtlich und gaben danach die Trennung bekannt. Zuletzt hatte der bisherige Testpilot Bruno Senna den Deutschen vertreten, der zunächst auf die Einhaltung seines Vertrags pochte. Jetzt ist Heidfeld enttäuscht, jedoch "bald wieder im Rennen".

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Nick Heidfeld
Fortan nur noch Gast in der Formel 1: Nick Heidfeld.
© imago Zoomansicht

Ein Rechtsstreit der beiden Parteien vor dem High Court in London ist vom Tisch. "Beide Parteien betrachten die Angelegenheit damit als erledigt und werden zukünftig keine weitere öffentliche Stellungnahme darüber abgeben", hieß es am Freitagabend in einer Presseerklärung des Teams.

Heidfeld selbst gab zu Protokoll: "Natürlich bin ich enttäuscht, Renault während der Saison zu verlassen. Ich war überzeugt, im Team weiterhin einen großen Beitrag leisten zu können, aber ich muss die Umstände hinnehmen wie sie sind und meine Aufmerksamkeit auf die Zukunft richten. Daher ist es die richtige Entscheidung, unsere Zusammenarbeit mit dem heutigen Tage zu beenden." Und eins stehe fest: Schon bald werde er wieder Rennen fahren, "und das auf höchstem Niveau".

Der 34-jährige Heidfeld, der insgesamt auf 183 Grand-Prix-Rennen verweisen kann (259 Punkte, kein Sieg, 13 Podiumsplätze, eine Pole Position) und seit elf Jahren in der Formel 1 fährt, war zuletzt beim Großen Preis von Belgien in Spa durch Senna ersetzt worden. Der soll nun mit dem Russen Vitali Petrov das Gespann bilden. Heidfeld hatte ebenso wie Petrov im bisherigen Saisonverlauf 34 Punkte gesammelt.

02.09.11
 
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