Am Freitagnachmittag bauten die Autos mehr Grip auf als noch am Vormittag, die Rundenzeiten waren deutlich besser. Die Teams testeten auch die Supersoftreifen, unterboten die Zeiten vom Vormittag deutlich, allerdings war schnell zu erkennen, dass die ganz weichen Pneus nicht besonders lange halten.
Die beste Performance zeigte wie schon am Vormittag der Sieger des Grand Prix von Deutschland, Lewis Hamilton. Wie auf dem Nürburgring folgte Ferrari-Pilot Fernando Alonso als Zweiter. Der Spanier feiert heute seinen 30. Geburtstag. Noch vor den beiden Red Bull mit Mark Webber und Weltmeister Sebastian Vettel platzierte sich Jenson Button im McLaren auf P3.
Nico Rosberg, der am Sonntag seinen 100. Grand Prix bestreitet, war erneut knapp schneller als Teamkollege Michael Schumacher und kam als Siebter hinter Massa (Ferrari) ins Ziel.
Adrian Sutil, am Morgen noch von Testpilot Nico Hülkenberg vertreten, reihte sich als Zehnter direkt hinter Force-India-Teamkollege Paul di Resta (Schottland) ein.
Vor dem elften von 19 Saisonläufen am Sonntag (LIVE!-Ticker ab 13.45 Uhr) führt Weltmeister Vettel die Gesamtwertung mit 216 Punkten klar an. Webber liegt 77 Zähler zurück, Hamilton 82. Als Vierter mit 86 Punkten Rückstand darf sich auch Alonso noch Hoffnungen auf seinen dritten Titel machen. Nach dem Ungarn-Grand-Prix geht die Formel 1 in eine vierwöchige Sommerpause, ehe am 28. August der Klassiker im belgischen Spa-Franchorchamps stattfindet.
1. Lewis Hamilton (England) McLaren Mercedes 1:21,018 Min.; 2. Fernando Alonso (Spanien) Ferrari 1:21,259; 3. Jenson Button (England) McLaren Mercedes 1:21,322; 4. Mark Webber (Australien) Red Bull 1:21,508; 5. Sebastian Vettel (Heppenheim) Red Bull 1:21,549; 6. Felipe Massa (Brasilien) Ferrari 1:22,099; 7. Nico Rosberg (Wiesbaden) Mercedes 1:22,121; 8. Michael Schumacher (Kerpen) Mercedes 1:22,440; 9. Paul di Resta (Schottland) Force India 1:22,835; 10. Adrian Sutil (Gräfelfing) Force India 1:22,981; 11. Kamui Kobayashi (Japan) Sauber 1:23,030; 12. Sergio Perez (Mexiko) Sauber 1:23,399; 13. Rubens Barrichello (Brasilien) Williams 1:23,679; 14. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) Lotus Renault 1:23,861; 15. Pastor Maldonado (Venezuela) Williams 1:24,181; 16. Jaime Alguersuari (Spanien) Toro Rosso 1:24,182; 17. Vitaly Petrov (Russland) Lotus Renault 1:24,546; 18. Sebastien Buemi (Schweiz) Toro Rosso 1:24,878; 19. Jarno Trulli (Italien) Lotus 1:24,994; 20. Heikki Kovalainen (Finnland) Lotus 1:25,447; ... über 107-Prozent- Zeit (1:26,689): 21. Timo Glock (Wersau) Virgin 1:26,823; 22. Jerome d'Ambrosio (Belgien) Virgin 1:27,261; 23. Daniel Ricciardo (Australien) Hispania 1:27,730; 24. Vitantonio Liuzzi (Italien) Hispania 1:28,255
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