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24.07.2011, 17:47

Erster Dämpfer für Vettel ausgerechnet beim Heimspiel

Hamilton: "Wir sind wieder zurück"

Der erste echte Dämpfer dieser Saison ereilte Weltmeister Sebastian Vettel ausgerechnet beim Heimrennen auf dem Nürburgring. Der Red-Bull-Pilot hatte sich so sehr seinen ersten Triumph in Deutschland gewünscht und musste am Ende froh über Rang vier sein. Damit landete Vettel erstmals nach zuvor elf Rennen in Folge nicht auf einem der ersten beiden Plätze.

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Grenzenlose Freude: McLaren-Pilot Lewis Hamilton jubelt nach seinem Sieg am Nürburgring.
Grenzenlose Freude: McLaren-Pilot Lewis Hamilton jubelt nach seinem Sieg am Nürburgring.
© Getty Images Zoomansicht

Ausgerechnet auf dem Nürburgring zeigte der sonst so coole Formel-1-Champion Nerven. Den Start nicht eben optimal erwischt, ein spektakulärer Dreher und lange Zeit fehlendes Tempo kosteten den 24-Jährigen eine bessere Platzierung. Den vierten Rang rettete ihm letztlich seine Boxencrew bei einem Reifenwechsel-Showdown gegen Ferrari-Pilot Felipe Massa vor der letzten Runde. Auf den ersten Sieg vor heimischem Publikum muss Vettel weiter warten.

Zum ersten Mal verpasste der Titelverteidiger im Red Bull im zehnten Rennen dieser Saison das Podium. Rang vier am Sonntag auf dem Nürburgring hinter dem triumphalen Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Teamkollege Mark Webber war gerade noch Schadensbegrenzung im WM-Rennen. "Wir waren heute einfach nicht schnell genug", konstatierte Vettel ein wenig frustriert. "Mit einem vierten Platz können wir nicht zufrieden sein."

Mann des Tages war der entfesselte McLaren-Pilot Lewis Hamilton. "Das war eines der besten Rennen, die ich je gefahren bin", jubelte der Brite nach seinem zweiten Saisonerfolg über den Boxenfunk. "Wir sind wieder zurück!"

Vettel verschaffte der Konkurrenz neue Hoffnung im zuletzt so langweiligen Titelrennen, auch wenn er die WM-Wertung trotz dieses Rückschlags weiterhin souverän anführt. Nach zehn von 19 Grand Prix liegt der Hesse mit 216 Punkten noch 77 Zähler vor seinem Teamkollegen Webber (139). "In den vergangenen drei Rennen ist es enger geworden", sagte der Australier. Hamilton (134) ist neuer Gesamtdritter vor Ferrari-Pilot Alonso (130). "Das ist ein massiver Schritt nach vorn", urteilte der Brite hochzufrieden.

Bereits am kommenden Sonntag geht's mit dem Grand Prix von Ungarn auf dem Hungaroring in die nächste Runde. Toro-Rosso-Pilot Sebastien Buemi wird dann um fünf Startplätze nach hinten gesetzt. Die Rennkommissare sahen den Schweizer als Schuldigen des Unfalls mit Renault-Pilot Nick Heidfeld, der spektakulär ins Kiesbett geflogen war. Heidfeld hatte zuvor schon Buemi beschuldigt, ihn abgedrängt zu haben.

Bilder vom GP von Deutschland 2011
Hamiltons Triumph in der Eifel
Regen war am Nürburgring immer ein Thema. Letztendlich blieb das befürchtete Wetterchaos aber aus.
Wolkenverhangen

Regen war am Nürburgring immer ein Thema. Letztendlich blieb das befürchtete Wetterchaos aber aus.
© picture alliance

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24.07.11
 
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