Perez, der Sebastian Vettels Triumph im Fürstentum am Fernseher verfolgt hat, meinte, es gehe ihm ganz gut. "Ich habe etwas Schmerzen im Bein und im Nacken, aber das sind Muskelschmerzen, kein Grund zur Sorge", so Perez. "Ich bin ziemlich sicher, dass ich in Montreal fahren werde." Am 12. Juni steht in Kanada der nächste Große Preis an.
Der Mexikaner war in der Qualifikation am Samstag verunglückt und umgehend ins Krankenhaus gebracht worden. Bei dem Unfall zog er sich eine Gehirnerschütterung und eine Prellung am Oberschenkel zu. Sein Crash-Unfall hatte eine erneute Sicherheitsdebatte um den Klassiker in den engen Gassen des Fürstentums ausgelöst. Auch der Wiesbadener Nico Rosberg (Mercedes GP) und der Russe Vitaly Petrov (Renault) hatten dort heftigere Abflüge, beide kamen aber mehr oder weniger mit dem Schrecken davon. Petrov musste zwar ebenfalls in die Klinik, hatte aber keine Knochenbrüche erlitten. Die Ärzte wollten ihn aber noch einmal komplett durchchecken.
Die Erinnerung an seinen Unfall ist lückenhaft, sagte Formel-1-Neuling Perez. "Derzeit fehlt noch ein bisschen Erinnerung zwischen dem ersten Aufprall und dem Rettungsprozedere. Was den Unfall ausgelöst hat, weiß ich nicht wirklich", meinte er: "Mein Renningenieur hat mir gesagt, dass es kein Problem am Auto gab. Ich kann nur vermuten, dass ich etwas neben die Ideallinie geraten bin und vielleicht auf einer Bodenwelle gebremst habe."
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