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06.05.2014, 11:01

GP von Spanien - Alles rund um die Strecke

Spektakel am Circuit de Catalunya

Der fünfte Grand Prix der Formel-1-Saison 2014 wird am Sonntag, dem 11. Mai 2014 um 14 Uhr (LIVE! bei kicker.de) in Barcelona auf dem Circuit de Catalunya ausgetragen. Der amtierende Weltmeister Sebastian Vettel kommt lediglich als WM-Fünfter in die Heimat des Ferrari-Stars Fernando Alonso. Dieser sicherte sich im vergangenen Jahr nach 2006 seinen zweiten Heimsieg. Beim Europa-Auftakt sind diesmal aber die Mercedes in der Favoritenrolle.

Heimsieg 2013: Die Fans in Barcelona werden Ferrari-Pilot Fernando Alonso auch diesmal frenetisch feiern.
Heimsieg 2013: Die Fans in Barcelona werden Ferrari-Pilot Fernando Alonso auch diesmal frenetisch feiern.
© Getty ImagesZoomansicht

Der Rennkurs, auf dem der Große Preis von Spanien seit nunmehr weit über 20 Jahren stattfindet, befindet sich nördlich von Barcelona bei Montmelo. In diesem Jahr ist wieder mit einem besonderen Spektakel rund um die Strecke zu rechnen, kommt doch der Lokalmatador und zweimalige Weltmeister Fernando Alonso zu seinem Heim-Grand-Prix.

Im vergangenen Jahr dominierte Rot auf dem Podium. Alonso gewann vor Kimi Räikkönen (Lotus) und Ferrari-Teamkollege Felipe Massa. In diesem Jahr allerdings wird es schwer für die Scuderia. Mercedes gibt sein Saisonbeginn unwiderstehlich den Ton an. In der WM-Wertung führt Nico Rosberg (79 Punkte) vor seinem Silberpfeil-Kollegen Hamilton (75). Dritter ist Alonso mit 41 Zählern vor Nico Hülkenberg (Force India, 36) und Vettel (Red Bull, 33).

Historischer Rückblick

Der 4,655 km lange Kurs wurde 1991 gebaut, nachdem die spanische Motorsportbehörde beschlossen hatte, dass der Grand Prix von Spanien nur noch auf einem Kurs veranstaltet werden soll. Zuvor fanden die Rennen abwechselnd in Jerez, Jarama, Montjuich und Pedralbes statt. Seit 1991 wurde auf der neuen Strecke jedes Jahr ein WM-Lauf ausgetragen. Es werden 66 Runden gefahren, die Renndistanz beträgt gut 307 Kilometer.

Auf dem Circuit de Catalunya gibt es viele schnelle und langsame Kurven, deshalb ist aerodynamische Effizienz besonders wichtig. Nicht zuletzt deshalb ist dieser Kurs eine der beliebtesten Teststrecken bei den Teams. Teams und Fahrer kennen die Piste also in- und auswendig.

Rekorde

Der damalige und Jetzt-wieder-Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen, zuletzt im Lotus unterwegs, stellte 2008 einen Streckenrekord auf. Der Finne umrundete den Circuit de Catalunya in 1:21,670 Minuten, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 205,191 km/h entspricht. Rekordsieger in Spanien ist Michael Schumacher, der sechsmal triumphierte. Jackie Stewart, Alain Prost, Nigel Mansell und Mika Häkkinen folgen mit je drei Siegen.

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Die Rennstrecke

Die Rennstrecke in Barcelona war vor dem GP 2007 wieder einmal umgebaut worden. In der Gegend der New Holland Kurve ist die Streckenführung geändert. Der Grund: Man wollte die Geschwindigkeit vor der Boxeneinfahrt und auch für die letzte Kurve vor Start und Ziel reduzieren. Es gibt seitdem asphaltierte Auslaufzonen; die alte Streckenführung blieb bestehen für den Moto-GP.

Bilder zum GP von Spanien
Alonsos zweiter Heimsieg
In der Startkurve von Barcelona versuchte sich Sebastian Vettel gleich an beiden Mercedes vorbei zu drücken. Hamilton schaffte er, Rosberg nicht.
Vettel versucht es außen

In der Startkurve von Barcelona versuchte Sebastian Vettel, sich gleich an beiden Mercedes vorbeizudrücken. Hamilton schaffte er, Rosberg nicht.
© picture-alliance

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Die bereits zuvor umgebaute Passage von "La Caixa" hat sich schon als Überholstelle bewährt, allerdings auch viele Fahrer dazu verleitet, zu spät zu bremsen, was für die Zuschauer an dieser Stelle natürlich sehr unterhaltsam ist.

Circuit de Catalunya
Circuit de Catalunya

Das Ende der langen Start-Ziel-Geraden gibt es eine der wenigen Überholmöglichkeiten. Die Fahrer müssen sowohl auf ihre eigene, optimale Linie achten als auch eventuelle Angriffe der nachfolgenden Fahrzeuge im Auge behalten. Um auf der langen Geraden vor der S-Kurve möglichst schnell zu sein, fahren die Teams meist mit wenig Flügel. Allerdings fehlt den Autos dann der nötige Grip in den Kurven. Das macht die Abstimmung besonders schwierig.

Die Zielgerade verfügt über eine der besten Tribünen der Formel 1. Von hier aus sieht man zwei Drittel der Strecke.

06.05.14
 
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