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24.03.2011, 13:54

Reifen und Reglement als große Unbekannte

Heidfeld: Von Gefahren und Gefühlen

Die Neuerungen bei den Reifen und im Reglement bedeuten für die Piloten vor dem Saisonstart am Sonntag im australischen Melbourne die große Unbekannte. Vor allem die wenig haltbaren Pirelli-Pneus dürften wegen der vielen notwendigen Boxenstopps ein entscheidender Faktor werden. "Die Reifen verlangen einen anderen Fahrstil. Wir müssen das Beste draus machen", sagt Mercedes-GP-Pilot Nico Rosberg.

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Zu viel des Guten? Am Lenkrad des Sauber sieht man die neuen Köpfe "B" (KERS) und "W" (Wing, Heckflügel).
Zu viel des Guten? Am Lenkrad des Sauber sieht man die neuen Köpfe "B" (KERS) und "W" (Wing, Heckflügel).
© picture alliance Zoomansicht

Hinzu kommt die Herausforderung durch den Zusatzschub des Energie-Rückgewinnungssystems KERS und den verstellbaren Heckflügel - beides muss bei Höchsttempo von den Fahrern bedient werden.

Für Nick Heidfeld, der in letzter Minute bei Lotus-Renault für den bei einem Rallye-Unfall verletzten Robert Kubica einsprang, birgt die neue Technik ein großes Unfallrisiko. "Mit den Lenkrädern wird es von Jahr zu Jahr schlimmer", sagte der 33-Jährige. Die Technik entwickle sich zu einer Gefahr, "so haben wir das der FIA auch mitgeteilt".

In der Praxis müsse er "mehr oder weniger gleichzeitig beide Knöpfe drücken, nicht selten an einer Stelle, wo ich hochschalten muss, und gleichzeitig sollte ich ja noch ein wenig lenken", sagte Heidfeld.

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Turbulente Rennen mit reichlich Überholmanövern könnten die Konsequenz sein. Von diesem Spektakel könnten Außenseiter profitieren. Darauf wiederum hofft aber auch Heidfeld. "Ich habe ein gutes Gefühl", verriet der Mönchengladbacher.

Ganz anders sieht es bei Adrian Sutil und Timo Glock aus. "In den ersten Rennen werden wir noch nicht ganz so stark sein, danach sollte der Trend nach oben gehen", sagte Force-India-Fahrer Sutil. Sein Team habe beim neuen Auto VJM04 "einfach noch viele Baustellen", meinte der Gräfelfinger. Platz 10 bis 16 sei realistisch. Noch weiter hinten dürfte sich Marussia-Virgin-Pilot Glock wiederfinden. "Wir werden in Melbourne hinterherfahren", bekannte der 29-Jährige.

Formel 1 - Special 2011
Formel 1 - Special 2011

Die deutsche Hoffnung Nummer 1 heißt aber ohnehin Vettel. Nur allzu gern möchte der Heppenheimer das Gefühl konservieren, dass ihn seit dem WM-Triumph begleitet. "Ich habe noch immer dieses Lächeln auf dem Gesicht", sagte der Hesse. Doch in Erinnerungen schwelgen, dafür hat Vettel längst keine Zeit mehr. "Zurückschauen ist keine natürliche Bewegung", meinte der Red-Bull-Star. Allenfalls im Rückspiegel auf die Konkurrenz.

24.03.11
 
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