Um 12.35 Uhr konnte ein erster Blick auf den Lotus Renault geworfen werden, der schwarz-gold lackiert an einstige Erfolge erinnern und auch daran anknüpfen soll. In dieser traditionsreichen Farbkombination hatte der damalige Lotus-Rennstall mit Ayrton Senna und auch Mario Andretti geglänzt, nun sind Kubica und Petrov, der am Dienstag die Jungfernfahrt machen darf, gefordert.
Der britische Sportwagen-Hersteller Lotus, der dem malaysischen Proton-Konzern gehört, engagiert sich finanziell beim Renault-Rennstall, der seit gut einem Jahr zunächst mehrheitlich und inzwischen zu 100 Prozent im Besitz der Investmentfirma Genii des Luxemburgers Gerard Lopez ist. Das Team Lotus des malaysischen Fluglinien-Besitzers Tony Fernandes, im vorigen Jahr bester der drei Neulinge, beansprucht den Namen Lotus aber auch weiterhin. Der Streit soll am 21. März vor einem englischen Gericht verhandelt werden.
Verhandelt hat Renault auch mit Bruno Senna, der nach seiner Debüt-Saison der Formel 1 erhalten bleibt. Nach einem Jahr beim spanischen Neuling HRT F1 wird der 27-jährige Brasilianer bei Renault als Testpilot zusammen mit dem früheren Renault-Stammfahrer Romain Grosjean aus Frankreich fungieren.
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