"Ich bin glücklich, dass ich mein Ziel erreicht habe", sagte d'Ambrosio: "Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich fühle mich inzwischen wie zuhause." Neben Vorgänger di Grassi hatte sich auch der Russe Mikhail Aleshin Hoffnungen auf das zweite Cockpit gemacht. Den Zuschlag erhielt aber der Belgier. "Jerome ist schon seit einiger Zeit auf unserem Radar", sagte Teamchef John Booth: " Er hat diesen Platz mit seinen Leistungen verdient und ich denke, dass wir gemeinsam mit Timo die perfekte Mischung aus Jugend, Erfahrung, Geschwindigkeit und Potenzial haben."
Der Nummer-1-Fahrer bei Virgin heißt auch 2011 Glock. Zusammen mit d'Ambrosio soll er den neuen Virgin-Boliden Anfang Februar in Valencia erstmals testen. Neuer Ersatzpilot wird der Brasilianer Luiz Razia. "Wir haben nun eine Menge Arbeit vor uns, um Virgin auf das Niveau zu heben, auf dem wir 2011 fahren wollen. Ich kann es kaum erwarten, dass die Tests im Februar endlich losgehen", sagte Glock, der dem Team im zweiten Formel-1-Jahr einen "guten Schritt" zutraut: "Es ist ein tolles Team, und die Leute haben ihr Blut, ihren Schweiß und ihre Tränen für die erste Saison gegeben."
Booth hatte für Glock viel Lob übrig: "Timo hat für uns in der Debütsaison exzellente Arbeit geleistet. Es besteht kein Zweifel daran, dass er uns in unserer Entwicklung vorangebracht hat. Wir freuen uns, jetzt in einer viel stärkeren Position zu sein, um ihm das Auto zu liefern, das er sich für 2011 verdient hat."
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