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30.09.2013, 14:52

Grand Prix von Südkorea - Alles rund um die Strecke

Yeongam - Ein Stadtkurs ohne Stadt

Am Sonntagfrüh um 8 Uhr (MESZ) gastiert die Formel 1 zum vierten Mal auf dem Korea International Circuit. Die WM-Premiere in Yeongam war für die Piloten vor drei Jahren noch eine Reise ins Ungewisse und erlebte heftige Wetterkapriolen. In den vergangenen beiden Jahren triumphierte jeweils Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel. Ein Teil der Formel-1-Strecke ist ein Stadtkurs, allerdings befindet sich die dazugehörige Stadt noch immer in der Bauphase.

Der 25. Streich: Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel feierte in Yeongam 2012 seinen 25. Grand-Prix-Sieg.
Der 25. Streich: Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel feierte in Yeongam 2012 seinen 25. Grand-Prix-Sieg.
© picture allianceZoomansicht

Der 5,615 Kilometer lange Kurs mit seinen 18 Kurven (elf links, sieben rechts) rund 400 Kilometer südlich von Seoul muss von den 22 Piloten 55-mal umrundet werden, was einer Gesamtdistanz von gut 308 Kilometern entspricht.

Gefahren wird gegen den Uhrzeigersinn, die Strecke weist einen Mix unterschiedlicher Kurventypen und langer Geraden auf.

Ein Teil der Strecke wird das ganze Jahr für Rennen verwendet, der Rest wurde speziell für die Formel 1 gebaut. Gut 160 Millionen Euro dürfte der Bau der Strecke die Koreaner gekostet haben. Architekt war wie bei nahezu allen in den letzten Jahren gebauten Strecken (u.a. Malaysia, China, Abu Dhabi, Bahrain) der Aachener Hermann Tilke.

In der Umgebung rund um den Kurs - eine Halbinsel - ist eine künstlich angelegte Hafenstadt noch immer im Bau.

Die Strecke in Yeongam ist anspruchsvoll. Der Reifenverschleiß ist enorm hoch. Am Ende der langen Geraden folgt die langsamste Kurve, man bremst von über 300 km/h auf 80 km/h herunter. "Hier kann man überholen - wenn es nicht so verdammt schwierig wäre, den richtigen Bremspunkt zu finden", sagt Dreifachweltmeister Sebastian Vettel.

Bei der Premiere 2010 lief es für Red-Bull-Pilot Vettel denkbar schlecht. "Man kommt auf der ganzen Strecke kaum zum Durchatmen", sagte der Heppenheimer, "aber es hat Spaß gemacht. Bis zum Motorschaden . . ."

Premieren-Sieger: Ferrari-Pilot Fernando Alonso triumphierte 2010 beim GP von Südkorea in Yeongam.
Premieren-Sieger: Ferrari-Pilot Fernando Alonso triumphierte 2010 beim GP von Südkorea in Yeongam.
© picture allianceZoomansicht

Das Premieren-Rennen 2010

Pechvogel Vettel war 2010 beim Sturm auf den WM-Thron aus (fast) allen Träumen gerissen worden. Zehn Runden vor dem Ende stiegen Flammen aus dem Heck des Red-Bull-Renault, Vettel ergriff direkt nach dem Aussteigen selbst einen Feuerlöscher und erstickte sie.

"Im Moment ist man natürlich enttäuscht, aber ich habe mir diesmal nichts vorzuwerfen. Da kann man nichts machen", kommentierte Vettel und fügte in Anspielung auf seine Serie von Pleiten, Pech und Pannen fast schon mit Galgenhumor hinzu: "Irgendwie ist das die Story des Jahres." Red-Bull-Teamchef Christian Horner versuchte, den Pech-Piloten zu trösten: "Sebastian und das Team haben alles richtig gemacht. Ein Motorplatzer ist immer ganz großes Pech, der Rennsport kann grausam sein."

Bekanntlich fand die "Story des Jahres" aus Vettels Sicht noch ein Happy-End mit dem ersten Weltmeistertitel für den damals erst 23-Jährigen.

GP von Südkorea in Yeongam: Der Kurs ist 5,615 km lang, seine 18 Kurven werden 55-mal durchfahren.
GP von Südkorea in Yeongam: Der Kurs ist 5,615 km lang, seine 18 Kurven werden 55-mal durchfahren.

Fernando Alonso schien dagegen in Südkorea auf dem besten Weg zum dritten WM-Titel in der Formel 1. Der Ferrari-Pilot aus Spanien gewann das nach starken Regenfällen erst verschobene und dann unterbrochene Chaos-Rennen, das Vettel bis zu seinem Defekt teilweise souverän angeführt hatte.

Vettel trägt sich auch in Südkorea in die Siegerliste ein

2011 lief es für Vettel deutlich besser. Der Red-Bull-Pilot stand bereits als alter und neuer Weltmeister fest, da feierte er in Yeongam seinen 10. Saisonsieg, seinen 20. Grand-Prix-Erfolg insgesamt. Red Bull sicherte sich den Konstrukteurstitel. Polesetter Lewis Hamilton und Vettels Teamkollege Mark Webber komplettierten das Podium.

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Bilder aus Yeongam
Grand Prix von Südkorea 2012
Nach dem Sieg kletterte Sebastian Vettel aus dem Red Bull und streichelte den liebevoll Abbey genannten Wagen innig.
Streicheleinheiten

Nach dem Sieg kletterte Sebastian Vettel aus dem Red Bull und streichelte den liebevoll Abbey genannten Wagen innig.
© Getty Images

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2012: Doppelsieg für Red Bull

Im vergangenen Jahr wiederholte Vettel seinen Korea-Triumph, feierte einen überzeugenden wie überlegenen Sieg. Pole-Setter Mark Webber komplettierte den Red-Bull-Doppelsieg vor Ferrari-Pilot Fernando Alonso.

Vettel machte nach Singapur und Suzuka den dritten Sieg in Folge perfekt und befand sich auf bestem Wege zum Titel-Hattrick. Der Heppenheimer hatte nun 25. Grand-Prix-Siege auf dem Konto, überholte damit Legende Juan-Manuel Fangio und zog mit Jim Clark und Niki Lauda gleich.

30.09.13
 
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