"Ich gehe davon aus, dass ich später im Jahr wieder Rennen fahre. Natürlich ist es nicht schön, Rennen zu verpassen, aber ich bin ja nicht im Kampf um WM-Punkte", sagte der Inder, der seit Saisonbeginn in der Königsklasse fährt: "Das Team hat mir diese Chance gegeben, und ich muss diese Entscheidung respektieren und unterstützen."
Vor dem Rennen in Silverstone hatte es Spekulationen gegeben, dass Chandhoks Sponsoren mit zugesagten Zahlungen an das Team im Rückstand seien. Überraschend wurde dort dann aber nicht der Inder, sondern Senna, der Neffe des dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna, durch Yamamoto ersetzt. Der Japaner hat offenbar mehrere Millionen an Sponsorengeldern für den finanziell angeschlagenen Formel-1-Neuling zur Verfügung.
Das Wochenende in Silverstone sei "sehr aufregend" für ihn gewesen, sagte Yamamoto, "da ich im letzten Augenblick erfahren habe, dass ich das Rennen fahren sollte. Jetzt gibt mir das Team erneut die Chance, beim Rennen am Sonntag in Deutschland zu fahren, und ich werde mein Bestes geben, um zu zeigen, dass es die richige Entscheidung war".
Chandhok erklärte, dass der Rennstall, bei dem auch noch der frühere Formel-1-Stammpilot Christian Klien (Österreich) als Testfahrer unter Vertrag steht, in den kommenden Wochen verschiedene Fahrer ausprobieren wolle: "In der zweiten Saisonhälfte wird von Rennen zu Rennen entschieden, welche Piloten im Cockpit sitzen."
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