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03.03.2010, 22:00

Mitarbeiter stellen Arbeit ein - Lopez will Vertrag auflösen

Kein Ersatz für US F1

Das amerikanische Formel-1-Projekt US F1 scheint weniger als zwei Wochen vor dem Start der neuen Saison zumindest vorerst gescheitert zu sein. Wie Teamchef Ken Anderson auf der Website des Magazins autosport bekannt gab, habe man den Mitarbeitern mitgeteilt, die Arbeiten am Auto einzustellen. Die Hoffnungen ruhen nun auf einem Start in der nächsten Saison.

Teamchefs ohne Team: Ken Anderson (li.) und Peter Windsor werden nicht mit US F1 an den Start gehen.
Teamchefs mit Problemen: Ken Anderson (li.) und Peter Windsor werden nicht mit US F1 an den Start gehen.
© imagoZoomansicht

"Wir warten auf eine Antwort der FIA und arbeiten mit ihr zusammen. In der Zwischenzeit gibt es für die Angestellten nichts zu tun. Wir haben ihnen daher gesagt, die Arbeiten am neuen Auto einzustellen, bis wir eine Entscheidung haben", teilte Anderson mit.

Von Beginn an wurde das Projekt kritisch beäugt und immer wieder kamen neue Probleme des Teams ans Tageslicht. Aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten gab es Gerüchte, man wolle mit dem ebenfalls neuen Rennstall Campos kooperieren. Mit José Maria Lopez verfügte US F1 die ganze Zeit nur über einen Fahrer. Medienberichten zufolge soll er seinen Vertrag aber schon aufgelöst haben. Ob Lopez noch bei Campos unterkommt, ist auch fraglich - dort war zuletzt der Inder Ksarun Chandhok als zweiter Fahrer neben Bruno Senna im Gespräch. Campos konnte wie auch US F1 nicht an den aussagekräftigen Testfahrten des letzten Monats teilnehmen.

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Keine Chance für StefanGP

Zuletzt bat US F1 bei der FIA um einen späteren Einstieg in die Saison 2010, jetzt also die Anfrage beim Formel-1-Verband um einen Aufschub bis zur nächsten Saison. Der serbische Rennstall StefanGP machte sich daher Hoffnungen, zum Saisonstart dabei zu sein. Das Team von Zoran Stefanovic verfügte zwar über keine Startlizenz, hatte aber dafür ein komplettes Auto und vorsorglich auch schon Container nach Bahrain geschickt. Als Fahrer stand Kazuki Nakajima bereit, über ein Comeback von Jacques Villeneuve bei StefanGP wurde spekuliert. Doch am Mittwochabend kam die klare Ansage von der FIA: Zu diesem späten Zeitpunkt vor der WM sei es nicht mehr möglich sei, ein anderes Team als Ersatz zu nominieren. Nach dem Scheitern von USF1 stehen also nur drei statt vier neue Teams (Virgin, Lotus und HRT F1) am Start.

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Das Scheitern von US F1 stärkt Ferrari in seiner Kritik am ehemaligen FIA-Chef Max Mosley, der sich dafür einsetzte, kleineren Teams den Start in der Formel 1 zu ermöglichen.

03.03.10
 
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