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10.02.2010, 15:22

Red-Bull-Pilot kennt nur ein Ziel

Vettel: "Weltmeister werden"

"Das Ziel ist klar: Ich will Weltmeister werden", sagte Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel bei der Vorstellung seines neuen Dienstwagens RB6 im südspanischen Jerez und ergänzte mit Blick auf Rekordweltmeister Michael Schumacher: "Unser Verhältnis hat sich überhaupt nicht verändert. Aber es ist schön, sich jetzt endlich auf der Strecke zu messen."

Sonderrechte für den Vize-Weltmeister: Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel.
Sonderrechte für den Vize-Weltmeister: Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel.
© picture allianceZoomansicht

Vize-Weltmeister Vettel fühlt sich gerüstet für das Duell mit Schumacher. Der siebenmalige Weltmeister gibt in diesem Jahr bei Mercedes sein Comeback und fährt damit erstmals gegen seinen potenziellen Nachfolger. "Wenn er die meisten Berichte hat, ich aber die meisten Pokale, soll mir das recht sein", sagte Vettel.

Mit Sonderrechten, großem Selbstbewusstsein und einem akribisch ausgetüftelten Auto will der Heppenheimer Red-Bull-Pilot im Comeback-Jahr seines Idols den fehlenden Schritt zum WM-Titel gehen.

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Helmut Marko, der Red-Bull-Motorsportbeauftragte, räumte Vettel Sonderrechte ein. "Vettel hat bei uns insofern eine Ausnahmestellung, als er sich nach seinem eigenen Gutdünken auf die Rennen vorbereiten kann", erklärte der frühere Formel-1-Pilot und ergänzte: "Er ist dann zwei Tage für niemanden erreichbar. Wir wissen das. Auch ich kann ihn da nicht erreichen." Auch Medienauftritte seien "auf ausdrücklichen Wunsch Vettels" reduziert worden.

Der überwiegend in dunkelblau gehaltene Bolide RB 6 hat mehr gelbe Flächen, der hintere Teil gleicht einer Haifischflosse. Laut Vettel sei vor allem spannend, "wieviel die anderen sich von unserem Auto des letzten Jahres abgeschaut haben". Da galt das Modell als wegweisend. Doch der Revolution im Vorjahr folgte nun, wie auch Vettel anmerkte, allenfalls "eine Evolution".

Marko glaubt an Vettels Potenzial

Durch den kalkulierten Verzicht auf Valencia bleiben dem Team bis zum Saisonauftakt am 14. März in Bahrain insgesamt nur zwölf Testtage. Dennoch herrscht nicht nur bei Vettel Optimismus vor. "Das Gesamtpaket wird glaube ich sehr, sehr gut sein. Wir blicken optimistisch auf diese Saison", sagte Marko und hält das Potenzial seines deutschen Fahrers für noch lange nicht ausgeschöpft: "Ich glaube nicht, dass wir bald schon das Limit des Sebastian Vettel sehen werden."

10.02.10
 
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