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03.02.2010, 17:33

Testabschluss in Valencia: Bestzeit Alonso

Schumis Mercedes hat ein Leck

Dritter Testtag in Valencia. Und erstmals galt das öffentliche Interesse in erster Linie nicht Michael Schumacher. Während der Kerpener eher unbehelligt den Kurs an der spanischen Mittelmeerküste umrundete, scharte sich um kurz nach zehn Uhr ein Pulk von Fotografen und Kamarateams um Fernando Alonso. Der Weltmeister von 2005 und 2006 setzte den neuen Ferrari in Bewegung - und fuhr umjubelt von mehreren tausend spanischen Fans Tagesbestzeit.

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Fernando Alonso
Tausende spanischer Motorsportfans jubelten ihm beim Testauftakt in Valencia zu: Fernando Alonso (Ferrari).
© imago Zoomansicht

Alonso stellte nicht nur Schumacher, sondern auch Weltmeister Jenson Button (Großbritannien) in den Schatten, der ebenfalls am Mittwoch vor seinem neuen McLaren posierte.

Rekord-Champion und Rückkehrer Schumacher trug am Mittwoch einen unlackierten schwarzen Helm - und nicht den bekannten roten. Bei dem schwarzen Stück handelt es sich um einen Prototyp seines Helmherstellers. Auch Ferrari-Pilot Felipe Massa (Brasilien), dessen Helm im vorigen Jahr bei dem Unfall in Budapest, als ihn eine Stahlfeder am Kopf traf, wohl das Leben gerettet hatte, war am Dienstag mit einer neuen Testversion auf der Strecke.

Den Auftakt am Mittwoch - letzter Tag der Testreihe - machte GP2-Champion Nico Hülkenberg. Der 22 Jahre alte Formel-1-Neuling aus Emmerich fuhr mit seinem Williams pünktlich um 10.00 Uhr auf die Strecke. "Ich darf nicht überreagieren oder zu aufgeregt sein. Ich will versuchen, meinen Job so gut wie möglich zu machen. Es ist wichtig, viel zu fahren, für das Team, aber auch für mich", hatte Hülkenberg tags zuvor geäußert.

Alonso eine Sekunde vor Schumacher

Michael Schumacher
Michael Schumacher musste den Arbeitstag in Valencia zu Fuß beenden.
© picture-alliance Zoomansicht

Am Ende des Testtages hatte Fernando Alonso als Tagesbester knapp eine Sekunde Vorsprung auf Schumacher, der wegen eines Hydrauliklecks seinen Mercedes rund eine Stunde vor Testende abstellen musste. Ferrari geht mit dem F10 also als Sieger aus den Tests in Valencia hervor, nachdem am Montag und Dienstag jeweils Felipe Massa der Schnellste war.

Vor Schumacher lag noch Pedro de la Rosa (Spanien) im Sauber. "Ich bin glücklich, vor allem unheimlich motiviert. Es macht tierisch Spaß", sagte der Rekord-Weltmeister, dem das technische Problem "überhaupt keine Kopfschmerzen" bereitet.

Titelverteidiger Jenson Button (Großbritannien) dagegen war bei seinem ersten Arbeitstag im McLaren eine halbe Sekunde langsamer als Schumacher und belegte Rang fünf. Nico Hülkenberg im Williams war noch hinter dem Russen Witali Petrow der Langsamste, jedoch mit insgesamt 126 Runden hinter Alonso (127) der Fleißgste.

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