Auf eine entsprechende Frage von kicker-Redakteur Stefan Bomhard in der Telefonkonferenz am Mittwoch hin, brach die pure Vorfreude des 40-Jährigen heraus: Er freue sich "wie ein 12-Jähriger" darauf, wieder Formel 1 zu fahren.
Bei seiner Rückkehr hält Schumacher das Risiko, den großen Erwartungen seiner riesigen Fangemeinde nicht nachzukommen, klugerweise klein. In drei Jahren besteht viel Zeit, das Team Mercedes GP immer weiter zu verbessern, worin Michael Schumacher ja ein absoluter Meister ist.
Gleichwohl ist es verblüffend, dass er angesichts des Dreijahresplanes damit auch noch als 44-Jähriger in einem Formel-1-Cockpit sitzen will. Dass Schumacher ein Racer ist mit Leib und Seele, kommt dem F1-Zirkus und den Medien, v.a. den übertragenden TV-Sendern in Deutschland, einem Geschenk des Himmels gleich.
Auch nicht die sechs deutschen Schumi-Nachfolger in der Formel 1 kamen und kommen jener Ausstrahlung nahe, die Michael Schumacher besaß und nun mit seinem Comeback umso mehr besitzt.
Jörg Jakob
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