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07.03.2010, 20:44

Änderungen im Reglement

Das ist neu ab 2010

Die Formel-1-Saison 2010 wird einige Neuerungen bringen. Hier finden Sie die wichtigsten Änderungen.

Formel 1
Wie sprühen die Funken ab der kommenden Rennsaison?
© imago

Punktesystem

Die FIA hat die Änderung des Punktesystems beschlossen. Ab der Saison 2010 wird der Sieger mit gleich 25 Punkten statt bisher 10 belohnt. Der Zweite erhält 18, der Dritte 15 Zähler gutgeschrieben. Die weiteren Plätze werden nach dem Schema 12-10-8-6-4-2-1 honoriert. Somit erhalten pro Rennen zehn Fahrer WM-Punkte.

Tankverbot

Nachtanken ist von 2010 an untersagt. Die Folge: Die Rennwagen müssen mit größeren Tanks ausgerüstet werden, starten mit deutlich höherem Gewicht in die Rennen als bisher. Es wird noch mehr als jetzt schon auf ein glückliches Händen mit den weichen und harten Reifen ankommen.

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Testfahrten

Neue Formel-1-Piloten dürfen vor der kommenden Saison entgegen der bisherigen Vorschriften Testfahrten absolvieren. Die neuen Regularien gelten für Fahrer, die in den jeweils vergangenen beiden Jahren keine Rennen in der Königsklasse gefahren sind. Die Probefahrten dürfen nur auf Strecken durchgeführt werden, auf denen in der neuen Saison keine Grand-Prix-Rennen stattfinden.

Mehr Fahrer, mehr Teams, mehr Rennen

26 statt 20 Piloten sollten 2010 auf die Strecke gehen. Erstmals vergrößerte der Internationale Automobilverband FIA das Starterfeld auf 13 Teams. Nach dem Rückzug von USF1 sind es nun zwölf Teams mit 24 Fahrern. In 19 Rennen soll die WM ausgefahren werden. 2009 waren es 17.

Qualifying

Da es mehr Fahrer dabei sind, wird der Modus für das Ausfahren der Startaufstellung leicht geändert. In den ersten beiden Zeitabschnitten scheiden jeweils die sieben langsamsten Piloten aus. So können in der entscheidenden Phase auch weiterhin die besten Zehn die Top Ten ausfahren.

Einsteiger

Gemeldet sind der spanische Rennstall HRT (ehedem Campos Meta), Virgin (ehedem Manor) aus Großbritannien und Lotus Racing aus Malaysia (hat nichts mit dem Traditionsrennstall gemein außer dem Namen). Sie alle erhielten eine Startlizenz.

Aussteiger

BMW und Toyota. Der deutsche Automobilbauer zog sich nach 70 Rennen mit eigenem Werksteam BMW-Sauber zurück. Mittlerweile hat Sauber das Team wieder übernommen. Toyota begründete seinen Aussstieg mit den "momentan schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen". Der größte Automobilhersteller der Welt debütierte 2002 in der Formel 1, hatte seitdem aber vergeblich auf einen Sieg und den WM-Titel gehofft. Trotz stets hohen finanziellen Aufwandes sprang auch in der eben abgelaufenen Formel-1-Saison lediglich Platz fünf in der Konstrukteurswertung heraus.

Budgets

Das Budget der einzelnen Teams darf nicht über 100 Millionen Euro betragen.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter an einem Rennwochenende wird auf 45 pro Team begrenzt.

Premiere

In Südkorea soll es erstmals ein Formel-1-Rennen geben. Die Strecke soll 320 Kilometer südlich von Seoul am Meer liegen, in der Provinz Yeongam.

Comeback

Im kanadischen Montréal soll wieder ein Rennen ausgetragen werden. Der Grand-Prix in Nordamerika war 2009 geplatzt.

07.03.10
 
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