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GP von Spanien: Vettel verpasst das Podium

Heimsieg! Alonso taucht Spanien in Ferrari-Rot

"Das ist immer etwas Besonderes", hatte Fernando Alonso vor seinem Heimrennen erklärt, der Ferrari-Pilot hat sich beim Großen Preis von Spanien dann auch die Krone aufgesetzt. Mit seinem 32. Grand-Prix-Sieg zog er in der ewigen Bestenliste an Nigel Mansell auf Rang vier vorbei. Felipe Massa macht den Erfolg von Ferrari mit Platz drei perfekt. Und Sebastian Vettel? Der musste Massa und vor allem Lotus-Pilot Kimi Räikkönen den Vortritt lassen und verpasste das Podium.

Die Konkurrenz musste sich hinten anstellen: Fernando Alonso siegt in Barcelona.
Die Konkurrenz musste sich hinten anstellen: Fernando Alonso siegt in Barcelona.
© picture allianceZoomansicht

Rang vier war es am Ende für Vettel, der nach dem Qualifying vor Alonso, Räikkönen und auch Massa lag, die drei im Rennen aber vorbeiziehen lassen musste und seinen dritten Saisonsieg verfehlte. In der Gesamtwertung hat der Heppenheimer jedoch die Nase noch vorne, auch wenn die Abstände zum Zweitplatzierten Räikkönen sowie Alonso geschmolzen sind.

Vettels Start gelingt - Alonso furios

Mit einem guten Start sprengte Vettel bereits in der ersten Kurve die erste Startreihe mit den beiden Mercedes von Rosberg und Hamilton. Kurze Zeit später kam auch noch Alonso, der von Platz fünf aus einen Traumstart erwischt hatte, am Briten vorbei. Beide machten sich auf die Jagd nach Rosberg, der die erste Position mit Mühe durch die ersten Runden verteidigen konnte. Dahinter hatte sich das Feld schnell sortiert. Dabei war Sutil im Force India der große Gewinner. Er verbesserte sich von Platz 13 auf P8.

Bis zur Phase der ersten Boxenstopps, die Webber schon in der siebten Runde einläutete, demonstrierten Vettel und Alonso zwar, dass sie in der Lage wären, schneller als der Mercedes zu fahren, doch vorbei kamen die beiden Weltmeister an Rosberg nicht. Nach neun Runden holten sich die beiden Führenden zeitgleich neue Reifen. Dies änderte an der Reihenfolge nichts, auch wenn die Red-Bull-Mechaniker alles versuchten, Vettel nach vorne zu bringen. Das Gegenteil war der Fall: Alonso, der eine Runde zuvor gestoppt hatte, konnte sich auf die zweite Position schieben.

Rosberg wird durchgereicht - Alonso übernimmt

Danach kam es knüppeldick für den Pole-Setter aus Wiesbaden. Innerhalb kürzester Zeit überholten Alonso, Vettel und Massa den Mercedes, der immer weiter zurück fiel und sich in der Folgezeit auch noch von Räikkönen kassieren lassen musste. Erst danach fing sich Rosberg wieder und hielt nunmehr Platz fünf.

An der Spitze setzte sich Alonso sukzessive von Vettel und Massa ab und legte erneut einen früheren Stopp als der Titelverteidiger ein. Vettel hatte jetzt zwar freie Fahrt, konnte jedoch nicht den Speed entwickeln, um den Abstand zu Alonso bis zu seinem zweiten Stopp zuzufahren. Im Gegenteil: Der Heppenheimer kam schnell unter Druck von Räikkönen und musste sich verteidigen. Bis zu seinem zweiten Reifenwechsel konnte er sich aber vorne halten.

Währenddessen machte Alonso mit einigen schnellen Runden Boden gut und zog seinen Teamkollegen Massa sogar noch mit sich. Als sich das Klassement nach den zweiten Stints aller Piloten entwirrte, führten beide Ferrari überlegen das Feld an. Vettel und Räikkönen jagten hinterher und hatten bereits eine Lücke auf Webber und di Resta, die das Mittelfeld anführten.

Räikkönen quetscht sich an Vettel vorbei

In der Mitte des Rennens war Räikkönen der schnellste Fahrer im Feld. In der 33. Runde hatte er sich "Rückspiegel"-füllend hinter Vettel festgesetzt und schaffte es, sich in einem mehrere Kurven dauernden Zweikampf am Titelverteidiger vorbeizuquetschen. Räikkönens Lotus schien erneut, wie schon in Australien, mit den Reifen am besten zurechtzukommen. Der Finne machte anschließend Jagd auf die beiden Ferrari. Diese scherten schnell zum dritten Reifenwechsel aus, so dass nach 37 Umläufen Räikkönens Lotus vom Spitzenplatz grüßte.

Alonso fährt weg

Alonso ließ sich aber auch davon nicht beirren. Mit frischen Reifen schlug der Spanier umgehend zurück und kassierte in der 39. Runde Räikkönen zum erneuten Führungswechsel. Damit hatten die Top Piloten ihre Platzierung gefunden. Alonso führte fortan den Grand Prix souverän an und vergrößerte seinen Vorsprung auf den reifenschonend fahrenden Räikkönen Runde für Runde. Der Finne sparte einen Boxenstopp ein und hielt sich dadurch bequem auf der zweiten Position. Auch auf den Plätzen drei und vier hatten sich mit Massa und Vettel die Fahrer auf ihrer jeweiligen Position eingerichtet.

Das letzte Drittel des Rennens waren die Piloten nur noch damit beschäftigt, ihre Autos und Reifen zu schonen. Die Positionen waren bezogen und die jeweiligen Abstände der ersten vier waren zu groß, um noch Angriffe ernsthaft ins Auge zu fassen.

Rosberg rettet wenigstens Rang sechs

Bitter war das Abschneiden der beiden Mercedes: Von Startplatz eins und zwei losgefahren, kämpften beide Piloten andauernd mit Reifenproblemen und konnten kaum einmal vollen Speed gehen. Reifen schonen war oberstes Gebot. Für Rosberg reichte es immerhin noch zu Rang sechs, Hamilton kam nicht in die Top Ten.

Bilder zum GP von Spanien
Alonsos zweiter Heimsieg
In der Startkurve von Barcelona versuchte sich Sebastian Vettel gleich an beiden Mercedes vorbei zu drücken. Hamilton schaffte er, Rosberg nicht.
Vettel versucht es außen

In der Startkurve von Barcelona versuchte Sebastian Vettel, sich gleich an beiden Mercedes vorbeizudrücken. Hamilton schaffte er, Rosberg nicht.
© picture-alliance

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Aktuelle Platzierung

Pl. Fahrer Team Box Zeit
1 F. Alonso Scuderia ... 4 1:39:16,596
 
2 K. Räikkönen Lotus F1 ... 3 + 9,338
 
3 F. Massa Scuderia ... 4 + 26,049
 
4 S. Vettel Aston Martin ... 4 + 38,273
 
5 M. Webber Aston Martin ... 4 + 47,963
 
6 N. Rosberg Mercedes AMG ... 3 + 1:08,020
 
7 P. di Resta Sahara Force ... 4 + 1:08,988
 
8 J. Button McLaren F1 ... 3 + 1:19,506
 
9 S. Perez McLaren F1 ... 4 + 1:21,738
 
10 D. Ricciardo Red Bull Toro ... 4 + 1 Rd.
 
11 E. Gutierrez Alfa Romeo ... 4 + 1 Rd.
 
12 L. Hamilton Mercedes AMG ... 4 + 1 Rd.
 
13 A. Sutil Sahara Force ... 4 + 1 Rd.
 
14 P. Maldonado Williams ... 5 + 1 Rd.
 
15 N. Hülkenberg Alfa Romeo ... 6 + 1 Rd.
 
16 V. Bottas Williams ... 3 + 1 Rd.
 
17 C. Pic Caterham F1 ... 3 + 1 Rd.
 
18 J. Bianchi Manor ... 4 + 2 Rd.
 
19 M. Chilton Manor ... 3 + 2 Rd.
 
20 J. Vergne Red Bull Toro ... 5 Aufgabe, 52. Rd.
 
21 G. van der Garde Caterham F1 ... 3 Radbefestigung, 22. Rd.
 
22 R. Grosjean Lotus F1 ... 1 Aufhängung, 8. Rd.

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