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GP von Italien: Heimsieg für die Scuderia Ferrari

Alonso fliegen Italiens Herzen zu

Fernando Alonso hat sich spätestens im Königlichen Park von Monza in die Herzen aller Ferraristi gefahren. Der zweimalige Weltmeister gewann ausgerechnet des Ferrari-Heimspiel und meldet sich im Titelkampf zurück. Jenson Button im McLaren-Mercedes und Felipe Massa im zweiten Ferrari komplettierten das Podium. Vettel fuhr trotz zwischenzeitlicher Probleme mit toller Strategie auf P4.

Heimsieg: Fernando Alonso triumphierte mit dem Ferrari beim Heimspiel der Scuderia in Monza.
Heimsieg: Fernando Alonso triumphierte mit dem Ferrari beim Heimspiel der Scuderia in Monza.
© imagoZoomansicht

Ferrari-Pilot Fernando Alonso hat den Großen Preis von Italien in Monza gewonnen und sich mit seinem dritten Saisonerfolg im Titelrennen zurückgemeldet. Der Spanier setzte sich gegen Weltmeister Jenson Button im McLaren-Mercedes und seinen Teamkollegen Felipe Massa durch.

Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel pokerte mit einem ganz späten Boxenstopp in der letzten Runde und kam dadurch am Ende auf den vierten Rang unmittelbar vor Mercedes-Pilot Nico Rosberg.

Drittbester deutscher Pilot war der siebtplatzierte Nico Hülkenberg, der im Williams damit zwei Plätze besser postiert war als Rekordchampion Michael Schumacher im Mercedes GP.

Neuer WM-Führender ist Vettels Red-Bull-Teamkollege Mark Webber (187 Punkte), der Sechster wurde und vom Ausfall des bisherigen Spitzenreiters Lewis Hamilton (182) profitierte. Für den Briten war bereits nach wenigen Kurven Schluss.

Dritter der Gesamtwertung ist nun Alonso (166) mit hauchdünnem Vorsprung vor Button (165). Vettel liegt auf Rang fünf mit 163 Punkten.

Rennverlauf

Der Start in Monza war turbulent. Button beschleunigte von P2 am besten weg und drückte sich gegen die beiden Ferrari mit Alonso und Massa am Steuer als Erster durch die Schikane. Dabei berührte der Spanier Button leicht am Heck. Der Titelverteidiger ließ sich jedoch nicht beeindrucken und zog an der Spitze weg. Hamilton versuchte dagegen, zumindest an einem der nebeneinander im Clinch liegenden Ferrari vorbei zu kommen. Dabei fuhr der Brite aber auf Massas Fahrzeug auf, die rechte vordere Radaufhängung brach. Das Aus für den Champion von 2008.

Nutznießer der folgenden Ausweichmanöver waren Rosberg, Kubica und Hülkenberg, die hinter das Spitzentrio nach vorne gespült wurden. Die beiden Red Bull mit Vettel und Webber zeigten sich auf Platz sieben und acht zunächst als Verlierer des Starts.

Weitere Informationen

Nach drei Runden hatte sich das Rennen an der Spitze stabilisiert. Button führte den Grand Prix vor den beiden Ferrari an, Alonso und Massa blieben aber in Schlagdistanz. Rosberg verlor als Vierter kontinuierlich Boden, konnte sich aber vor seinen Verfolgern Kubica und Hülkenberg halten. Dahinter kämpften die nicht 100 Prozent konkurrenzfähigen Red Bull um P7.

In der 21. Runde funkte Vettel verzweifelt Motorprobleme an seine Box und wurde kurzfristig immer langsamer. Webber kam dadurch locker am Heppenheimer vorbei. Das Problem erledigte sich kurze Zeit später aber wieder von selbst. Die Rundenzeiten des Red Bull wurden wieder besser.

An der Spitze holte Alonso scheibchenweise auf Button auf und hatte sich nach 23 Runden am Heck des Titelverteidigers festgesaugt. Einen echten Überholversuch startete der Spanier aber nicht. Alles spitzte sich Mitte des Grand Prix auf die Reifenwechsel zu. Dabei setzten alle Spitzenteams auf späte Stopps.

Alonso schaffte es, mit dem um Bruchteile einer Sekunde schnelleren Wechsel an Button vorbei zu ziehen und setzte sich 14 Runden vor Schluss nach hartem Kampf an die Spitze. Dahinter hatte Hülkenberg das bessere Ende gegen Kubica für sich. Der Pole verlor sogar noch seinen Platz gegen den immer schneller werdenden Webber.

Auch Vettel brachte sich nach seinen technischen Problemen wieder ins Gespräch. Der Heppenheimer blieb so lange wie möglich auf seinen Start-Pneus und absolvierte seinen vorgeschriebenen Reifenwechsel erst in der allerletzten Runde. Dadurch konnte er sich an den vor ihm liegenden Piloten vorbeischieben und einen, in seinem Zustande kommen, sensationellen vierten Platz nach Hause bringen.

An der Spitze kam Alonso von Button weg und fuhr einen sicheren Heimsieg für Ferrari ein. Dahinter sicherten Button und Massa jeweils ihre Podiumsplätze ab.

Bilder aus Monza
Grand Prix von Italien 2010
Ein Bild für die Ferraristi. Fernando Alonso siegt für die Scuderia in Monza und erklimmt jubelnd das Podium.
Heimsieg

Ein Bild für die Ferraristi. Fernando Alonso siegt für die Scuderia in Monza und erklimmt jubelnd das Podium.
© picture alliance

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Aktuelle Platzierung

Pl. Fahrer Team Box Zeit
1 F. Alonso Scuderia ... 0 1:16:24,572
 
2 J. Button McLaren F1 ... 0 + 2,938
 
3 F. Massa Scuderia ... 0 + 4,223
 
4 S. Vettel Aston Martin ... 0 + 28,196
 
5 N. Rosberg Mercedes AMG ... 0 + 29,942
 
6 M. Webber Aston Martin ... 0 + 31,276
 
7 N. Hülkenberg Williams ... 0 + 32,812
 
8 R. Kubica Renault Sport ... 0 + 34,028
 
9 M. Schumacher Mercedes AMG ... 0 + 44,948
 
10 R. Barrichello Williams ... 0 + 1:04,213
 
11 S. Buemi Red Bull Toro ... 0 + 1:05,056
 
12 V. Liuzzi Sahara Force ... 0 + 1:06,106
 
13 V. Petrov Renault Sport ... 0 + 1:18,919
 
14 P. de la Rosa Alfa Romeo ... 0 1 Rd. zurück
 
15 J. Alguersuari Red Bull Toro ... 0 1 Rd. zurück
 
16 A. Sutil Sahara Force ... 0 1 Rd. zurück
 
17 T. Glock Manor ... 0 2 Rd. zurück
 
18 H. Kovalainen Team Lotus 0 2 Rd. zurück
 
19 S. Yamamoto HRT Formula 1 ... 0 2 Rd. zurück
 
20 L. di Grassi Manor ... 0 3 Rd. zurück
 
21 J. Trulli Team Lotus 0 Defekt, 46. Rd.
 
22 B. Senna HRT Formula 1 ... 0 Defekt, 13. Rd.
 
23 K. Kobayashi Alfa Romeo ... 0 Defekt, 1. Rd.
 
24 L. Hamilton McLaren F1 ... 0 Aufhängungsbruch, 1. Rd.

Schnellste Runde im aktuellen Rennen

Fernando Alonso (Scuderia Ferrari)
Runde: 52
1:24,139
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