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GP von Frankreich: 200. Pole für Ferrari

Räikkönen schlägt Massa knapp

Weltmeister Kimi Räikkönen hat Ferrari die 200. Pole Position in der Geschichte des italienischen Formel-1-Rennstalls beschert. Beim Qualifying zum Großen Preis von Frankreich drehte der Finne am Samstag im entscheidenden dritten Zeitabschnitt in 1:16,449 Minuten die schnellste Runde auf dem 4,411 Kilometer langen Circuit Nevers in Magny-Cours. Damit schlug er seinen Teamkollegen Felipe Massa um 0,049 Sekunden knapp.

Kimi Räikkönen
Startet in Magny Cours am Sonntag von der Pole Position: Kimi Räikkönen.
© dpa

"Bis jetzt ist es ein großartiges Wochenende", sagte Räikkönen nach seiner souveränen Vorstellung. Vize-Champion Lewis Hamilton sicherte sich Platz drei, wird im Rennen am Sonntag aber zehn Plätze nach hinten strafversetzt. "Es war ziemlich enttäuschend für mich", sagte der Brite, der mehrere Fehler in der Qualifikation einräumte. Und auch Teamkollege Heikki Kovalainen muss nach hinten rücken. Der Finne war im Qualifying Sechster geworden, wurde aber wegen Behinderung des Australiers Mark Webber (Red Bull) von den Rennkommissaren auf Rang 11 beordert. "Jeder sollte sich die Szene anschauen und sich seine eigene Meinung bilden", sagte ein verstimmter Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Wieder auf dem harten Boden der Tatsachen landete das BMW-Sauber-Team. Nach dem umjubelten Premierensieg durch Kubica in Kanada fuhr der Pole in Frankreich bislang der WM-Konkurrenz hinterher. Die WM-Führung des 23-Jährigen, der mit 42 Punkten vier Zähler vor Hamilton und Massa und sieben vor Räikkönen liegt, ist akut in Gefahr. Noch größer war die Enttäuschung bei Nick Heidfeld. Das Aus im ersten Durchgang konnte er zwar in letzter Minute verhindern, im zweiten Qualifikationsabschnitt war dann aber Schluss.

Bester Deutscher wurde Timo Glock im Toyota als Zehnter. Dank der Strafen von Hamilton und Kovalainen darf er als Achter starten. Wie Heidfeld schieden auch Nico Rosberg und Sebastian Vettel schon im zweiten Zeitabschnitt aus. Zwei Wochen nach seinem zweiten Platz in Montreal reichte es für Heidfeld im BMW-Sauber nur zu Rang zwölf. Vettel (Toro Rosso) wurde 13., Rosberg (Williams-Toyota) landete auf Platz 15. Adrian Sutil bildete im Force India das Schlusslicht. Wegen einer Strafe nach dem Kanada-Rennen wird jedoch Rosberg am Sonntag (14 Uhr) als Letzter in den achten WM-Lauf gehen.

Hamilton und Rosberg wurden um zehn Plätze nach hinten verwiesen, weil sie in Montréal die rote Ampel übersahen und einem Konkurrenten ins Heck krachten. "Es ist eine Katastrophe. Es ist schon grausam, wie weit wir zurück sind", schimpfte Rosberg. Auch Sutils Erwartungen sind nicht gerade hoch: "Es ist nicht mehr drin im Auto. Ankommen - das ist leider das Einzige, worauf wir hoffen können."

 

Aktuelle Platzierung

Pl. Fahrer Team Zeit
1 K. Räikkönen Scuderia ... 1:16,449
 
2 F. Massa Scuderia ... 1:16,490
 
3 L. Hamilton McLaren F1 ... 1:16,693
 
4 F. Alonso Renault Sport ... 1:16,840
 
5 J. Trulli Toyota 1:16,920
 
6 H. Kovalainen McLaren F1 ... 1:16,944
 
7 R. Kubica BMW Sauber F1 ... 1:17,037
 
8 M. Webber Aston Martin ... 1:17,233
 
9 D. Coulthard Aston Martin ... 1:17,426
 
10 T. Glock Toyota 1:17,596
 
11 N. Piquet jr. Renault Sport ... 1:15,770
 
12 N. Heidfeld BMW Sauber F1 ... 1:15,786
 
13 S. Vettel Red Bull Toro ... 1:15,816
 
14 S. Bourdais Red Bull Toro ... 1:16,045
 
15 N. Rosberg Williams ... 1:16,235
 
16 K. Nakajima Williams ... 1:16,243
 
17 J. Button Honda Racing ... 1:16,306
 
18 R. Barrichello Honda Racing ... 1:16,330
 
19 G. Fisichella Sahara Force ... 1:16,971
 
20 A. Sutil Sahara Force ... 1:17,053

Schnellste Runde im aktuellen Rennen

Kimi Räikkönen (Scuderia Ferrari)
Runde: 16
1:16,630
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