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Zwölfter Sieg im 13. Rennen - Konstrukteurstitel für die Scuderia - Räikkönen frühzeitig ausgeschieden

Schumacher sorgt für Ferrari-Titel

Rekord-Weltmeister Michael Schumacher sorgt weiterhin für positive Schlagzeilen. Der Kerpener gewann am Sonntag auf dem Hungaroring sein zwölftes Rennen in dieser Saison - und das beim 13. Grand Prix! Wieder einmal ein neuer Rekord für den Ausnahmefahrer. Rang zwei ging an Rubens Barrichello, der den siebten Doppelsieg der Scuderia in diesem Jahr perfekt machte.

Vom Start weg kaum Veränderungen: Schumi vor Rubens und Alonso.
Vom Start weg kaum Veränderungen: Schumi vor Rubens und Alonso.
© Kicker

Mit dem Sieg untermauerte Schumacher seine Führung in der Fahrerwertung, während sein Team bereits den Titel in der Konstrukteurswertung feiern kann. Auch der Einzeltitel ist den Italienern wieder einmal nicht mehr zu nehmen: Lediglich Barrichello kann seinen deutschen Teamkollegen noch überholen. Ebenfalls auf dem Podium landete Fernando Alonso, der Vorjahressieger kam jedoch im Renault mit beinahe einer Minute Rückstand auf den Ersten ins Ziel.

"Mir gehen so langsam die Worte aus", lobte Michael Schumacher hernach auf der Pressekonferenz die Leistungen des Ferrari-Rennstalls: "Es hat so viel Spaß gemacht zu fahren, und das auf dieser unebenen und rutschigen Strecke, die es den Fahrern sehr schwer macht. Aber das Auto hat sehr gut funktioniert. Das genießen wir jetzt einfach!"


Das Rennen im Ticker


Vom Start weg konnte Schumacher seine Führung vor Barrichello verteidigen. Alonso und Montoya schoben sich auf die Plätze drei und vier vor, während Pizzonia weit zurückfiel und Zonta Teile seines Flügels bei einem Dreher verlor und sich zunächst hinter dem Feld einreihte.

Der Weltmeister spulte in der Folgezeit sein Pensum uhrwerkgerecht ab, legte mehrfach schnellste Runden hin und hatte seinen Vorsprung nach dem ersten Boxenstopp in der zwölften Runde auf sechs bis sieben Sekunden gegenüber Barrichello ausgebaut. Entgegen kam den Bridgestone-bereiften Ferrari-Boliden dabei, dass die Temperaturen in Ungarn nicht die befürchteten Rekordwerte von über 40 Grad Celsius erreichten, die der Michelin-Konkurrenz in die Karten gespielt hätten.

Indes beklagten die "Silberpfeile" frühzeitig den ersten Ausfall des Rennens, als Räikkönen nach 14 Runden wegen eines Elektronik-Defekts das Rennen beenden musste. Die Ferraris liefen gewohnt zuverlässig, während jedoch das Weltmeister-Team in der Boxengasse fieberhaft an einer defekten Tankanlage schraubte.

Die Scuderia bekam die Probleme allerdings nach einigen Minuten wieder in den Griff, so dass beide Piloten letztlich reibungslose zweite Stopps hinlegten und gegen Mitte des Rennens einem ungefährdeten Doppelsieg entgegensteuerten. Die Reihenfolge wurde erwartungsgemäß hauptsächlich durch die Boxenstrategie und Ausfälle verändert, Überholmanöver gab es "Hungaroring-typisch" kaum. Trullis Ausfall nach 43 Runden sorgte dafür, dass auch Fisichella im Sauber in den Genuss kam, in die Punkteränge fahren zu dürfen.

Dies blieb dem Neunten David Coulthard im zweiten "Silberpfeil" verwehrt, so dass McLaren in Ungarn diesmal leer ausging, nachdem Räikkönen im Vorjahr noch Zweiter hinter Alonso, und sein schottischer Teamkollege Fünfter geworden war. Ein enttäuschendes Wochenende für Sportchef Norbert Haug und Kollegen. Ordentlich dagegen die beiden BAR-Hondas - Button landete auf dem fünften, Sato auf dem sechsten Rang.

BMW-Williams kam ebenfalls zwei Mal in die Punkte, wobei Montoya von seinem guten Start profitierte, jedoch den Sprung auf das Podium nicht mehr schaffte. Pizzonia kämpfte sich nach verpatztem Beginn noch auf Rang sieben vor.

Am 29. August geht es mit dem Großen Preis von Belgien in Spa weiter, wo Michael Schumacher bei der letzten Austragung im Jahr 2002 zum sechsten Mal siegte. Dort kann der Kerpener seinen siebten Weltmeistertitel sicherstellen.

 

Aktuelle Platzierung

Pl. Fahrer Team Box Zeit
1 M. Schumacher Scuderia ... 0 1:35:26,131
 
2 R. Barrichello Scuderia ... 0 + 4,696
 
3 F. Alonso Renault Sport ... 0 + 44,599
 
4 J. Montoya Williams ... 0 + 1:02,613
 
5 J. Button BAR 0 + 1:07,439
 
6 T. Sato BAR 0 1 Rd. zurück
 
7 A. Pizzonia Williams ... 0 1 Rd. zurück
 
8 G. Fisichella Alfa Romeo ... 0 1 Rd. zurück
 
9 D. Coulthard McLaren F1 ... 0 1 Rd. zurück
 
10 M. Webber Jaguar 0 1 Rd. zurück
 
11 O. Panis Toyota 0 1 Rd. zurück
 
12 N. Heidfeld Jordan 0 2 Rd. zurück
 
13 C. Klien Jaguar 0 2 Rd. zurück
 
14 G. Bruni Minardi 0 4 Rd. zurück
 
15 Z. Baumgartner Minardi 0 5 Rd. zurück
 
16 G. Pantano Jordan 0 Defekt, 51. Rd.
 
17 J. Trulli Renault Sport ... 0 Motorschaden, 43. Rd.
 
18 R. Zonta Toyota 0 Defekt, 34. Rd.
 
19 F. Massa Alfa Romeo ... 0 Getriebeschaden, 23. Rd.
 
20 K. Räikkönen McLaren F1 ... 0 Elektronikproblem, 14. Rd.

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