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21.04.2008, 17:10

Die Dopingaffäre ist noch nicht beendet

Busch droht noch Ungemach

Auch nach seinem Tor zum Meistertitel für die Berliner Eisbären kommt das Thema "Florian Busch" weiter nicht zur Ruhe. Der Stürmer hatte Anfang März eine Dopingprobe zunächst verweigert, aber einige Stunden später doch noch nachgeholt. Für den DEB und die DEL ist das Thema vom Tisch. Doch jetzt leitete die NADA den Fall an die WADA weiter. Der Ausgang ist offen.

Florian Busch
Weiter im Fokus: Berlins Florian Busch hat seine Dopingaffäre noch nicht ausgestanden.
© imagoZoomansicht

Damit droht der Affäre eine Fortsetzung. Busch war vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) mit einer Geldstrafe, einer Verwarnung und gemeinnütziger Arbeit belegt worden. Doch dabei will es die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) nicht bewenden lassen und hat deshalb die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) eingeschaltet. "Wir informieren die WADA und stellen dar, dass die Sanktionierung nicht den Regeln entspricht", so NADA-Sprecherin Ulrike Spitz.

Spitz erklärte ebenso, dass das Urteil, das der DEB am vergangenen Dienstag gefällt hatte, immer noch nicht bei der NADA angekommen sei. "Wir wollen einfach nicht mehr warten. Wir werden der WADA die Situation so darstellen, wie sie uns bekannt ist, und die Urteilsbegründung nachreichen", so Spitz weiter. Sollte die WADA der Sichtweise der NADA folgen, könnte sie den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne anrufen. Laut NADA muss ein verweigerter Dopingtest wie ein positiver behandelt werden und mindestens ein Jahr Sperre nach sich ziehen. Der 23-jährige Busch nennt sein Verhalten mittlerweile eine "Riesendummheit".

Krupp würde den Stürmer berufen

Zusätzliche Brisanz erhält der Sachverhalt, da Bundestrainer Uwe Krupp den Stürmer mit zur WM nach Kanada nehmen möchte. Doch dass seitens der WADA noch Ungemach drohen könnte, fürchtet auch der Nationalcoach. "Florian Busch hat sich unklug verhalten. Seine Aufgewühltheit ist selbst verschuldet", so Krupp.

Konsequenzen für die Eisbären schließt DEB-Präsident Hans-Ulrich Esken aus: "Wir hätten Busch sowieso nur für die Nationalmannschaft sperren können." Auch dass der Fall in Lausanne verhandelt werden könnte, bereitet dem Verbandschef keine Kopfschmerzen: "Für den Fall, dass es soweit kommt, rechne ich damit, dass unsere Entscheidung bestätigt wird", so Esken weiter.

 

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