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21.11.2007, 19:11

DEL: Aufstockung auf 16 Vereine

Wieder mit Auf- und Abstieg

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wird es ab der Saison 2008/09 wieder einen Ab- sowie einen Aufsteiger geben. Dies beschloss die DEL-Gesellschafterversammlung am Mittwoch in Berlin. Zudem wird die oberste Spieklasse von 15 auf 16 Vereine erweitert. Gleichzeitig soll aber die Anzahl der Spiele pro Klub von derzeit 56 auf 52 reduziert werden.

Gernot Tripcke
Froh über die getroffene Entscheidung: DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.
© imagoZoomansicht

Die Reduzierung der Spiele bei einer gleichzeitigen Aufstockung auf 16 Vereine soll durch eine Aufteilung der DEL in vier Gruppen realisiert werden. Grundlage dafür ist jeweils die Hauptrunden-Abschlusstabelle von zwei Jahren zuvor. Es wird aber weiter eine gemeinsame Tabelle erstellt. Wie bisher spielen die Teams pro Saison viermal gegeneinander. Allerdings mit der Ausnahme der Mannschaften aus der Gruppe A (Plätze 1, 8, 9 und 16) gegen die Gruppe D (4, 5, 12, 13) und aus der Gruppe B (2, 7, 10, 15) gegen die Gruppe C (3, 6, 11, 14). Hier soll es jeweils nur zwei Begegnungen geben.

Im Gespräch war auch eine Aufteilung nach regionalen Gesichtspunkten. Allerdings wurde dieser verworfen, da Streitigkeiten über die Zusammensetzung der Gruppen zu unterschiedlicher sportlicher Stärke befürchtet wurden.

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Auch der sportliche Ab- und Aufstieg wurde wiedereingeführt. Ab der kommenden Saison werden der Tabellen-15. gegen den Tabellen-16. in einer "best-of-seven"-Serie gegeneinander antreten. Der Verlierer dieses Vergleichs spielt gegen den jeweiligen Zweitligameister um den letzten Startplatz in der DEL. Erst vor zwei Jahren war beschlossen worden, aus Gründen der Planungssicherheit den sportlichen Abstieg ab der Saison 2006/07 abzuschaffen.

Dieser Vorschlag muss allerdings noch im Rahmen des Kooperationsvertrages mit der für die 2. Liga und die Oberliga zuständigen Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) abgestimmt werden.

"Es war jedem klar, dass wir hier mit einem Resultat rausgehen wollen und müssen", sagte DEL-Chef Gernot Tripcke nach der Sitzung. In der letzten Zeit wurde die Kritik am Modus der DEL lauter. Besonders die "großen" Vereine beschwerten sich darüber, dass die Vielzahl der Spiele zu einem Besucherschwund geführt hätte.

Die ersten Reaktionen zu den gefällten Beschlüssen fielen positiv aus: "Das ist ein sehr tragfähiger Kompromiss. Sehr wichtig dabei ist die Planungssicherheit mit 52 Spielen", sagte Adler-Gesellschafter Daniel Hopp, der auch in den DEL-Aufsichtsrat aufrückte. Detlef Kornett meinte für die Eisbären Berlin: "Es ist nicht die optimale, aber eine gute Lösung."

21.11.07
 
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