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11.03.2019, 23:45

DEL, Play-offs, Viertelfinale

Panther vs. DEG - Das Duell der Ex-Enttäuschten

Auftakt in die Play-offs 2019: Am Dienstag beginnt das Viertelfinale in der DEL mit den Spielen in Augsburg und Köln, ehe die beiden dominierenden Hauptrunden-Teams, Primus Mannheim sowie Serienmeister München, am Mittwoch erstmals gefordert sind. Eine Vorschau auf das Duell zwischen Augsburg und Düsseldorf...

Augsburger Panther (3.) - Düsseldorfer EG (6.)

Mike Stewart
Akribischer Coach: Mike Stewart, angestellt bei den Augsburger Panther.
© imagoZoomansicht

Saisonverlauf: Die Panther waren das Überraschungsteam der Hauptrunde. Geleitet von einem akribischen Coach in Mike Stewart, der - ähnlich wie Pavel Gross in Mannheim - bis in die Details, wie Fitness und Ernährung, auf Arbeit und Entwicklung seiner Spieler wert legt, biss sich der AEV von Beginn an im oberen Tabellendrittel fest. Nicht zuletzt ein exzellent zusammengestellter Kader, mit Neuzugängen wie Matt Fraser, Adam Payerl oder Patrick McNeill, führte zum vor der Saison nicht für möglich gehaltenen Platz drei - mitten im Reigen der etatmäßigen Top-Teams.

In Düsseldorf änderte sich im Vergleich zum Sommer sogar noch mehr: Denn neben zahlreichen neuen Spielern kam mit Harold Kreis auch ein neuer Cheftrainer. Die neu zusammengestellte DEG startete prompt herausragend und stand im Herbst teilweise sogar an der Liga-Spitze, ehe den Rheinländern ab dem Jahreswechsel allerdings gewaltig die Luft ausging. Um ein Haar hätte man im Schlussspurt beinahe sogar noch die direkte Play-off-Qualifikation verspielt. So gewann Düsseldorf von seinen letzten 15 Partien nur noch ganze drei, zwei davon erst im Penaltyschießen.

Ausblick: Es ist das Duell zweier Enttäuschten der Vorsaison 2017/18, von denen einer nun sogar (mindestens) bis ins Semifinale vordringen wird. Denn vor einem Jahr verpassten beide als Elfter (Düsseldorf) und Zwölfter (Augsburg) sogar die Teilnahme an der Qualifikationsrunde. In Sachen geschossener und kassierter Treffer lagen beide Teams sehr nahe beieinander.

Beide Teams spielen strukturiertes Eishockey, wobei die DEG, die die wenigsten Strafminuten der DEL-Hauptrunde kassierte, ein wenig unterkühlter, disziplinierter auftritt als die zweikampfintensiver agierenden Schwaben.

Philip Gogulla
26 Tore, 26 Vorlagen: Philip Gogulla ist in seiner Geburtsstadt Düsseldorf angekommen.
© imagoZoomansicht

Eine weitere Gemeinsamkeit: Mit Matt White (22 Tore, 49 Punkte) und Drew LeBlanc (45 Zähler) ragten bei Augsburg zwei Stürmer in Sachen Produktion deutlich heraus. In Düsseldorf waren dies Philip Gogulla, der in seiner ersten Saison in seiner Geburtsstadt Düsseldorf nach 26 Toren und 26 Vorlagen im Alter von 31 Jahren prompt zum "Stürmer des Jahres" gewählt wurde, sowie der quirlige, erst 24-jährige kanadische Rechtsaußen Jaedon Descheneau (51 Punkte). Dank Center Alexander Barta (46) führte die DEG indes letztlich sogar ein Trio in der Offensive an. Sollten auch noch Spieler wie Ken Andre Olimb oder Calle Ridderwall den Produktionsschalter umlegen können, könnte das Plus an Tiefe zu einem entscheidenden Vorteil für Düsseldorf werden.


Hauptrunde: 1:2 OT, 3:5, 3:6, 3:4
kicker-Tipp: Mit Augsburg gewinnt am Ende einer engen Serie - ungeachtet der vier Niederlagen in der Hauptrunde - das formstärkere Team mit 4:3.

jom

 
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Anschrift:Augsburger Panther
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Anschrift:Düsseldorfer EG
Brehmstraße 27a
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Telefax: 02 11 - 86 32 59 39
Internet:http://www.deg-eishockey.de/


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