NHL: Nur ein Punkt trotz Draisaitl-Doppelpack

Rask gewinnt das Goalie-Duell mit Holtby

Eishockey - 03.02. 23:00

Die NHL nahm Rücksicht auf die Football-verrückten Fans in Nordamerika und setzte für den Super-Bowl-Sonntag drei frühe Spiele an. Dabei setzten sich die Boston Bruins mit 1:0 bei den Washington Capitals durch. In einem kanadischen Duell verlängerten die Montreal Canadiens die Niederlagen-Serie der Edmonton Oilers - trotz eines Doppelpacks des Deutschen Leon Draisaitl. Außerdem gewannen die Calgary Flames bei den Carolina Hurrcianes.

Rask nicht zu überwinden - Krejci schießt das einzige Tor

Nicht zu überwinden: Bostons Torwart Tuukka Rask. © imago

Nach drei Niederlagen in Folge konnten die Boston Bruins wieder einen Sieg bejubeln: Im Auswärtsspiel bei den Washington Capitals reichte ein Tor zum Sieg. Torey Krug spielte einen überlegten Querpass auf David Krejci, der zum 1:0 vollendete (31.). Ansonsten dominierten die beiden Goalies: Washingtons Braden Holtby stoppte 38 Schüsse (97,4 Prozent Fangquote) und hatte vor allem in den ersten beiden Dritteln viel zu tun (15:6 und 15:7 Schüsse für die Bruins). Bostons Tuukka Rask zeigte 24 Paraden und feierte seinen zweiten Saison- sowie 43. Karriere-Shutout. Die Capitals bleiben weiter im Formtief: Acht der letzten neun Spiele gingen verloren (1-6-2).

Edmonton verliert trotz Draisaitl-Doppelpack

Montreal entschied das kanadische Duell mit Edmonton mit 4:3 n.V. für sich. Shea Weber (3.), Max Domi (22.), Jesperi Kotkaniemi (54.) und Jonathan Drouin (61.) trafen für die Canadiens. Bei den Oilers gelang dem Deutschen Leon Draisaitl ein Doppelpack (10., 35.), auch Superstar Connor McDavid (29.) war erfolgreich. Am Ende aber stand für Edmonton die fünfte Niederlage in Serie (0-3-2). Draisaitl kam auf 22:26 Minuten Eiszeit (davon 5:26 im Powerplay und 1:06 in Unterzahl), fuhr zwei Checks, verbuchte drei Puckeroberungen und gewann 39 Prozent seiner Face-offs. In seiner Reihe spielte mit Tobias Rieder ein weiterer Deutschland-Export - er erhielt 11:16 Minuten Eiszeit, blockte einen Schuss und teilte zwei Hits aus.

Special Teams machen den Unterschied: Calgary jubelt in Carolina

Die Carolina Hurricanes mussten sich den Calgary Flames mit 3:4 geschlagen geben. Den Unterschied schienen die Special Teams zu machen: Calgary "tötete" alle vier gegnerischen Überzahl-Situationen, traf selbst in Unterzahl und erzielte einen Powerplay-Treffer. Elias Lindholm (8., im Powerlay), Derek Ryan (28.), Garnet Hathaway (33., in Unterzahl) und Noah Hanifin (54.) hießen die Torschützen für Calgary. Bei Carolina fehlte es vor allem an Präzision: 37 Torschüsse und 21 geblockte Schüsse der Flames sprachen Bände. Die Tore von Teuvo Teravainen (4.), Dougie Hamilton (39.) und Sebastian Aho (60.) reichten nicht für Punkte.

NHL-Ergebnisse vom Sonntag, den 3. Februar 2019:

Washington Capitals - Boston Bruins 0:1
Montreal Canadiens - Edmonton Oilers 4:3 n.V.
Carolina Hurricanes - Calgary Flames 3:4

Christian Rupp

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