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18.01.2019, 09:41

NHL: Chicago bleibt im Keller

"Stolz": Rangers-Goalie Lundqvist rückt auf Platz sechs vor

Auch ein spätes Tor von Nationalspieler Dominik Kahun hat in der NHL für die Chicago Blackhawks die fünfte Niederlage in Folge nicht mehr verhindert. Der Ex-Meister unterlag am Donnerstag (Ortszeit) bei den New York Rangers knapp 3:4 (1:2, 0:1, 2:1). Im Blickpunkt stand danach Rangers-Goalie Henrik Lundqvist. Die Anaheim Ducks haben mit einem Blitzstart die historische Talfahrt beendet. Auch die New York Islanders kamen durch frühe Tore zu einem Erfolg.

Rangers-Goalie Henrik Lundqvist
Ließ sich nach der Partie gegen Chicago feiern: Rangers-Goalie Henrik Lundqvist.
© imagoZoomansicht

Chicago kann einfach nicht mehr gewinnen. Bei den New York Rangers setzte es die fünfte Niederlage. Nationalspieler Kahun traf zwei Sekunden vor Schluss zum 3:4, das achte Tor des 23-Jährigen kam aber zu spät. Die Blackhawks belegen mit 41 Punkten aus 49 Spielen den letzten Tabellenplatz in der Western Conference. Für Rangers-Torwart Lundqvist hatte der Erfolg historische Auswirkungen. Er feierte seinen 445. Sieg in seiner NHL-Laufbahn und liegt nun gemeinsam mit Terry Sawchuk auf dem sechsten Platz der ewigen Bestenliste. "Das ist natürlich eine Zahl, auf die ich stolz bin. Zugleich habe ich voller Dankbarkeit an die vielen Teamkollegen auf dem Weg dorthin gedacht", meinte Lundqvist.

Der frühere Bundestrainer Marco Sturm und die Los Angeles Kings konnten sich mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) gegen die Dallas Stars behaupten. Durch den Auswärtserfolg zogen die Kalifornier an Chicago vorbei. Die Kings mit Assistenzcoach Sturm liegen mit 42 Punkten auf dem vorletzten Platz im Westen.

Colle erfüllt sich einen Traum

Die New York Islanders besiegten in eigener Halle die New Jersey Devils 4:1 (3:0, 0:0, 1:1). Bereits nach einer guten Viertelstunde hatte das Heimteam entscheidend vorgelegt. Anders Lee (6.), Michael Dal Colle (10.) und Jordan Eberle (16.) hatten für eine 3:0-Führung gesorgt. Andy Greene ließ die Devils mit dem 1:3 (48.) noch einmal hoffen, doch Lee mit seinem zweiten Tor (58.) machte den 4:1-Sieg perfekt. Für Colle war es der erste Treffer in der NHL. "Ich kann mein Glück kaum beschreiben. Davon habe ich mein Leben lang geträumt", meinte der Islanders-Stürmer. Nationaltorhüter Thomas Greiss und der Landshuter Tom Kühnhackl (erkrankt) kamen nicht zum Einsatz. Die New Yorker sind nach dem dritten Sieg in Serie mit 58 Punkten aktuell Sechster in der Eastern Conference.

Ducks-Blitzstart beendet die historische Talfahrt

Anaheim wusste schon gar nicht mehr, wie es sich anfühlt, das Eis als Sieger zu verlassen. Nach zwölf Niederlagen am Stück, der längsten Niederlage-Serie in der Ducks-Geschichte, ging die Negativserie in Minnesota aber zu Ende. Schon nach acht Minuten stand das Ergebnis nach den Toren von Adam Henrique (4.), Rickard Rakell (5.) und Brian Gibbons (8.) fest. Mit dem Erfolg zieht Anaheim mit Minnesota (8.) in der Western Conference gleich (beide 49).


Ergebnisse, Donnerstag, 17. Januar

Boston Bruins - St. Louis Blues 5:2
New York Islanders - New Jersey Devils 4:1
New York Rangers - Chicago Blackhawks 4:3
Tampa Bay Lightning - Toronto Maple Leafs 2:4
Nashville Predators - Winnipeg Jets 1:5
Minnesota Wild - Anaheim Ducks 0:3

nik/dpa

 
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