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16.01.2019, 09:37

NHL: Arvidsson schnürt Dreierpack bei Predators-Schützenfest

Hertl-Hattrick! Sharks siegen weiter

Der Dienstagabend in der NHL bot einige hochkarätige Spiele, die in ein paar Monaten auch ein Stanley-Cup- oder Conference-Finale sein können: So bauten die San Jose Sharks ihre Siegesserie gegen die Pittsburgh Penguins mit einem 5:2-Sieg aus. Die Nashville Predators fegten die Washington Capitals mit 7:2 vom Eis. Und die Winnipeg Jets setzten sich mit 4:1 gegen die Vegas Golden Knights durch. Doch damit nicht genug...

Sharks bleiben ungeschlagen in 2019

Tomas Hertl
Abgehoben: San Joses Tomas Hertl machte den Hattrick mit seinem 100. NHL-Tor perfekt.
© Getty ImagesZoomansicht

Die San Jose Sharks bleiben die einzige Mannschaft, die im Kalenderjahr 2019 alle Spiele gewinnen konnte. Im letzten Heimspiel vor der All-Star-Pause - das Event findet ebenfalls im SAP Center statt - setzten sich die Fins mit 5:2 gegen die Pittsburgh Penguins durch und feierten damit den siebten Sieg in Serie. Für Pens-Goalie Matt Murray (24 Saves, 85,7 Prozent Fangquote) endete damit eine persönliche Siegesserie von neun Spielen (Karriere-Bestwert!). Sein Gegenüber Martin Jones (22 Saves, 91,7 Prozent Fangquote) fuhr den achten Sieg in Folge ein und stellte damit seinen persönlichen Karriere-Rekord ein.

Nachdem Pittsburgh durch Kris Letang (11.) in Führung gegangen war, schlug San Jose mit vier unbeantworteten Toren eindrucksvoll zurück: Marcus Sörensen (13.), Tomas Hertl (15., 43.) und Routinier Joe Thornton in seinem 1000. Spiel für die Sharks (24.) zeigten sich erfolgreich. Derick Brassard verkürzte spät für die Penguins (59.), dann besorgte Hertl mit seinem 100. NHL-Treffer den 5:2-Endstand und machte seinen Hattrick mit einem Schuss ins leere Tor perfekt (60.). "Wir spielen einfach unser Spiel - das ist der Grund für unsere Siegesserie", erklärte Hertl hinterher und hob den großen Teamgeist im Team Teal hervor: "Ich freue mich für jeden auf dem Eis, weil wir gewinnen. Das ist das wichtigste. Es macht sehr viel Spaß. Es geht nicht darum, wer trifft, sondern darum, ob wir das Spiel gewinnen oder nicht."

Schützenfest: Arvidsson-Hattrick und Bonino-Doppelpack

Victor Arvidsson & Pheonix Copley
Hattrick! Nashvilles Victor Arvidsson (h.) jubelt, Washingtons Pheonix Copley (v.) ist bedient.
© imagoZoomansicht

Ein Hattrick gelang auch Viktor Arvidsson, dessen Nashville Predators sich mit 7:2 gegen die Washington Capitals durchsetzten. Der flinke Außenstürmer erzielte das 1:0 (4.), 3:0 (22.) und 4:1 für die Preds (33., in Unterzahl). Außerdem schnürte Nick Bonino einen Doppelpack (11., 40.). Rocco Grimaldi (35.) und Calle Järnkrok (48.) erzielten je ein Tor für die effektiven Gastgeber aus Music City. Washingtons Goalie Pheonix Copley zeigte 22 Saves (75,9 Prozent Fangquote). Auch Nashville schickte mit Jusse Saros den eigentlichen Ersatztorhüter ins Rennen (26 Saves, 92,9 Prozent Fangquote). An ihm schienen die Capitals-Stürmer aber zu verzweifeln. Einzig Nicklas Bäckström (28.) und T.J. Oshie (57.) tauchten schlussendlich auf der Anzeigetafel auf.

"Es fühlt sich großartig an. Ich denke, dass wir als Mannschaft hervorragend gespielt haben und sie für ihre Fehler haben bezahlen lassen. Wir haben defensiv gut gespielt und nur zwei Gegentore gegen eine talentierte Mannschaft kassiert, also war es eine klasse Leistung", bilanzierte Arvidsson. Die gefürchtete "JoFA"-Reihe mit Ryan Johansen (zwei Assists), Filip Forsberg (ein Assists) und Arvidsson (drei Tore) verbuchte satte sechs Scorerpunkte an diesem Abend. "Wir haben super zusammengespielt, die Chemie wird immer besser und wir finden uns auf dem Eis immer öfter." Aufgrund von Verletzungen bei Forsberg und Arvidsson spielte die Top-Linie der Predators in der laufenden Saison nur selten zusammen.

Brossoit resistent gegen den Dauerbeschuss

Ein echtes Top-Spiel in der Western Conference war das Treffen von Winnipeg Jets und Vegas Golden Knights. Nach dem ersten Drittel hatten die beiden glänzend aufgelegten Starter Laurent Brossoit (43 Saves, 97,7 Prozent Fangquote) für Winnipeg und Marc-André Fleury (23 Saves, 92,0 Prozent) für Vegas noch eine weiße Weste. Ausgerechnet in Unterzahl brach dann Kyle Connor den Bann und brachte die Jets in Front (26.). Mathieu Perreault (37.) legte nach. Im Schlussabschnitt verkürzte zunächst Brandon Pirri (42.) für die Golden Knights, ehe die Kanadier mit zwei "Empty-Net"-Toren durch Connor (59.) und Scheifele (60.) den Deckel draufmachten.

Ein besonderer Erfolg für Goalie Brossoit: Der eigentliche Backup überstand den Dauerbeschuss der Gäste und feierte seinen siebten Sieg in Serie. "Ich liebe Spiele wie diese, wenn du schon früh gefordert wirst. Vor allem das zweite Drittel hat mich richtig in Schwung gebracht", so Brossoit, der im Mitteldurchgang unglaubliche 26 Schüsse stoppen musste. "Wir hatten die Chancen, haben aber die Tore nicht gemacht. Du musst ihren Torwart loben, er hat einen großartigen Job gemacht", sagte Vegas-Trainer Gerard Gallant, dessen Mannschaft auch im Powerplay zu wenig Durchschlagskraft entwickelte (0/6). "Brossoit war schon das ganze Jahr ausgezeichnet, das haben wir jetzt bestimmt schon eine Million-mal gesagt. Er hat für unser Team den Unterschied ausgemacht", verteilte auch Winnipegs Kapitän Blake Wheeler ein Sonderlob.

NHL kompakt

Ferner feierten die Tampa Bay Lightning einen 2:0-Auswärtssieg bei den Dallas Stars. Bolts-Goalie Andrei Vasilevskiy parierte 35 Schüsse für seinen dritten Saison-Shutout. Eine Vier-Punkte-Nacht (zwei Tore, zwei Assists) erlebte Mika Zibanejad beim 6:2-Erfolg seiner New York Rangers gegen die Carolina Hurricanes. Überhaupt nicht rund läuft es bei den Anaheim Ducks, die bei den Detroit Red Wings mit 1:3 verloren und damit die zwölfte (!) Niederlage in Serie hinnehmen mussten. Die Montreal Canadiens bejubelten ein 5:1 gegen die Florida Panthers. Zum Mann des Tages avancierte Habs-Torwart Antti Niemi, der unglaubliche 52 Schüsse (!) stoppte und sich einzig gegen Mike Hoffman geschlagen geben musste: Der Stürmer vollendete einen Alleingang nach mehreren Stock-Tricks sehenswert mit ausgestrecktem Arm. Die New York Islanders setzten sich mit 2:1 n.V. gegen die St. Louis Blues durch. In seinem sechsten Saison-Einsatz kassierte Blues-Backup Jordan Binnington damit seine erste Niederlage.


NHL-Ergebnisse vom Dienstag, den 15. Januar 2019:

New York Islanders - St. Louis Blues 2:1 n.V.
New York Rangers - Carolina Hurricanes 6:2
Columbus Blue Jackets - New Jersey Devils 4:1
Montreal Canadiens - Florida Panthers 5:1
Detroit Red Wings - Anaheim Ducks 3:1
Nashville Predators - Washington Capitals 7:2
Minnesota Wild - Los Angeles Kings 3:2 n.P.
Winnipeg Jets - Vegas Golden Knights 4:1
Dallas Stars - Tampa Bay Lightning 0:2
San Jose Sharks - Pittsburgh Penguins 5:2


Christian Rupp

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