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15.01.2019, 18:15

München Rückspiel in Salzburg zuversichtlich

"Sind geil drauf" - Meister will ins CHL-Finale

Der EHC Red Bull München kann als erste deutsche Mannschaft ins Finale der Champions Hockey League einziehen. Ein Tor im Rückspiel am Mittwoch in Österreich würde im Konzernduell gegen Red Bull Salzburg schon reichen. Für Trainer Don Jackson ist vor allem ein Aspekt wichtig.

Keith Aulie, Matthias Trattnig, Danny aus den Birken (v.li.)
Kampf um den Finaleinzug: München tritt im Rückspiel in Salzburg an.
© imagoZoomansicht

Der EHC Red Bull München ist bereit für den erstmaligen Einzug ins Endspiel der Champions Hockey League. Mit zwei Auswärtssiegen in der DEL stimmte sich der deutsche Serienmeister wunschgemäß auf das Halbfinal-Rückspiel am Mittwoch (20.20 Uhr) bei den österreichischen Konzernkollegen ein. "Wir sind geil darauf und wollen weiterkommen", versicherte Stürmer Frank Mauer vor dem K.o.-Duell der beiden von Getränkegigant Red Bull finanzierten Vereine.

Jackson: "Werden in Führung gehen"

Die Münchner haben in dieser CHL-Saison bereits bewiesen, dass sie nach einem holprigen Hinrundenspiel den entscheidenden Biss im Rückspiel zeigen. Im Achtelfinale verlor die Mannschaft von Trainer Don Jackson sogar die erste Partie vor heimischem Publikum gegen den EV Zug. Diesmal haben die Bayern ein 0:0 als Grundlage. "Jetzt, wo wir so knapp davor sind, wollen wir auch gewinnen", betonte Verteidiger Yannic Seidenberg.

Im Hinspiel wurden die Münchner von der Entschlossenheit der Gäste anfangs sogar überrascht. Nachdem sie sich auf die Robustheit und Deckung eingestellt hatten, ließen die Bayern jedoch ihre Chancen in der Offensive ungenutzt. Auf Topscorer John Mitchell muss Jackson allerdings verzichten. Beim torlosen Remis gegen die Salzburger zog sich der 33-Jährige eine Beinverletzung zu und wird mehrere Wochen ausfallen. In bislang 47 Pflichtspielen erzielte der Angreifer elf Tore und gab 36 Vorlagen. "Wir werden einen besseren Start haben und in Führung gehen", sagte Jackson selbstbewusst.

Die beiden Erfolge in der DEL gegen die Krefelder Pinguine und die Düsseldorfer EG haben den Münchnern gut getan, jeweils fünf Tore erzielten Jacksons Spieler. "Wir wollten beide Auswärtsspiele gewinnen und haben das relativ klar geschafft", resümierte Kapitän Michael Wolf. Nun freue er sich auf eine "große Partie."

Münchens Ziel: Das Finale am 5. Januar

Und diese wollen die Münchner in der Salzburger Eisarena auch unbedingt gewinnen. "Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren und kaltschnäuzig vor dem Tor sein", forderte Stürmer Maximilian Kastner. Mauer erwartet einen vorsichtigen Beginn beider Mannschaften. Schließlich könne ein Tor die Entscheidung bringen. "Man ist noch giftiger in den Zweikämpfen", prognostizierte er.

Sollte es nach der regulären Spielzeit erneut unentschieden ausgehen, steht eine zehnminütige Verlängerung an. Vier gegen Vier hieße es dann im "Sudden Death", was bedeutet, dass die Mannschaft, die als erstes einen Treffer erzielt, auch weiterkommt. Sollte in der Verlängerung aber kein Tor fallen, kommt es zum Penaltyschießen, in dem von jeder Mannschaft zunächst fünf Schützen antreten.

Nachsitzen wollen die Münchner jedoch nicht. Das Endspiel am 5. Februar, in dem mit den Frölunda Indians ein großer Titelfavorit wartet, würde Mauer jedenfalls nicht nur als Meilenstein für den Standort München werten. "Der Final-Einzug wäre für uns als junger Verein etwas ungeheuer Geiles, aber auch für das Eishockey in Deutschland wäre es ein Schritt in die richtige Richtung", meinte der 30-Jährige. Weit haben es die Münchner nicht mehr.

dpa

 
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Vereinsdaten

Vereinsname:EHC Red Bull München
Anschrift:EHC München
Spiridon-Louis-Ring 3
80809 München
Telefon: 0 89 - 30 66 91 00
Telefax: 0 89 - 30 66 91 04
Internet:http://www.ehc-muenchen.com/


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