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05.12.2018, 09:47

NHL: Matthews gelingt "Buzzer-Beater" in der Overtime

Hörnqvist mit lupenreinem Hattrick in 2:47

Pittsburghs Stürmer Patric Hörnqvist gelang ein lupenreiner Hattrick binnen 167 Sekunden. Der Penguins-Stürmer avancierte damit zum Matchwinner gegen Colorado Avalanche. Ein denkbar später Treffer entschied das Top-Spiel zwischen den Buffalo Sabres und den Toronto Maple Leafs: 2,7 Sekunden vor dem Ende der Overtime traf Superstar Auston Matthews. Für das deutsche Gespann Thomas Greiss und Tom Kühnhackl gab es keine Punkte.

Lupenreiner Hattrick: Hörnqvist bremst die Avalanche in knapp drei Minuten

Patric Hörnqvist
Lupenreiner Hattrick: Pittsburghs Patric Hörnqvist (r.) gelang ein Dreierpack im Schlussdrittel.
© picture allianceZoomansicht

Die Pittsburgh Penguins setzten sich mit 6:3 gegen die Colorado Avalanche durch. Dabei gelang es den Pens, die gefährlichste Sturmreihe der NHL abzumelden: Die Avs-Spieler Mikko Rantanen, Nathan MacKinnon und Gabriel Landeskog blieben ohne Scorerpunkt. Außerdem legten die Stahlstädter selbst los wie die Feuerwehr: Jake Guentzel (3.), Evgeni Malkin (7.) und Derick Brassard (8.) sorgten für einen 3:0-Vorsprung im ersten Durchgang. Im zweiten Abschnitt holten die Avalanche dank Tyson Barrie (29., im Powerplay), Carl Soderberg (30.) und Matt Nieto (34., in Unterzahl) auf. Colorado bestätigte damit sein gnadenlos effektives Powerplay und kommt auf eine unglaubliche Erfolgsquote von 32,2 Prozent.

Im Schlussdrittel spielte dann Pittsburghs Patric Hörnqvist das Zünglein an der Waage: Dem Penguins-Stürmer gelang ein lupenreiner Hattrick binnen 167 Sekunden (47. im Powerplay, 48., 49.). "Ich glaube, das war der Wendepunkt in unserer Saison. Es war ein großartiges Schlussdrittel - darauf werden wir jetzt jeden einzelnen Tag aufbauen", gab der 31-jährige Schwede zu Protokoll. "Immer wenn du jemanden brauchst, der den Unterschied ausmacht, dann kannst du auf Patric zählen. Er findet immer einen Weg zu produzieren. Er kämpft immer und arbeitet hart", erntete der Dreierpacker Sonderlob von Pens-Verteidiger Olli Määttä. Bei den Avs kam der deutsche Goalie Philipp Grubauer nicht zum Einsatz - Semyon Varlamov erhielt den Vorzug und zeigte 26 Saves (81,3 Prozent Fangquote).

Matthews: Siegtreffer bei nur noch 2,7 Sekunden auf der Uhr

Auston Matthews
"Buzzer Beater": Torontos Auston Matthews (r.) traf bei noch 2,7 Sekunden in der Overtime.
© picture allianceZoomansicht

Die Buffalo Sabres empfingen die Toronto Maple Leafs zu einem Top-Spiel in der Eastern Conference. Dabei setzte sich Toronto kurz vor dem Ende der Overtime mit 4:3 n.V. gegen den Atlantic-Division-Rivalen durch. Kasperi Kapanen sprintete über die Eisfläche und ließ die Scheibe für Superstar Auston Matthews liegen, der bei noch 2,7 Sekunden auf der Uhr ins Tor traf. "Ich wusste wirklich nicht, wie viel Zeit noch übrig war. Mein Wechsel war eigentlich schon zu Ende, doch ich habe entschieden, noch ein wenig drauf zu bleiben und habe einen Weg gefunden, den Puck ins Tor zu schießen", erklärte der Matchwinner hinterher.

Matthews hatte bereits das 1:0 für die Maple Leafs erzielt (29.). Außerdem trafen Jake Gardiner (40.) und Patrick Marleau (55.) für die Gäste. Buffalo präsentierte sich schießwütig (41:30 Torschüsse), doch nur Sam Reinhart (35.) und Doppelpacker Jack Eichel (43., 53.) fanden einen Weg vorbei am glänzend aufgelegten Leafs-Goalie Frederik Andersen (38 Saves, 92,7 Prozent Fangquote). Die Sabres liegen nun zwei Punkte hinter Toronto auf Rang zwei der Atlantic Division.

Greiss und Kühnhackl mit Niederlage

Für die New York Islanders gab es im Heimspiel gegen die Winnipeg Jets nichts zu holen. Die Isles mussten sich mit ihrem deutschen Duo Thomas Greiss und Tom Kühnhackl mit 1:3 geschlagen geben. Zwei Drittel lang hatten die beiden Goalies dominiert: New Yorks Greiss (21 Saves, 91,3 Prozent Fangquote) und Winnipegs Connor Hellebuyck (27 Saves, 96,4 Prozent) waren lange nicht zu überwinden. Dann brach Islanders-Stürmer Anders Lee den Torbann (42.), doch die Jets starteten daraufhin durch Jacob Trouba (44.), Adam Lowry (45.) und Nikolaj Ehlers (60., Empty Net) durch. Kühnhackl blieb in der dritten Sturmreihe neben Valtteri Filppula und Leo Komarov ohne Scorerpunkt, blockte drei Schüsse und kam auf 12:10 Minuten Eiszeit (davon 0:54 in Unterzahl).

NHL kompakt

Ein Schützenfest lieferten sich Columbus Blue Jackets und Calgary Flames. Beim 6:9 gelang Jackets-Stürmer Cam Atkinson ein Hattrick, die Flames-Angreifer Johnny Gaudreau und Sean Monahan schnürten jeweils einen Doppelpack. Calgary zeigte sich tödlich im Powerplay und nutzte drei von vier Überzahl-Möglichkeiten. Die Florida Panthers feierten einen 5:0-Erfolg über die Boston Bruins. Mike Hoffman traf doppelt, Cats-Goalie Roberto Luongo zeigte bei seinem Shutout 33 Saves. Bei der Neuauflage des Stanley-Cup-Finals 2018 gelang den Vegas Golden Knights mit einem 5:3 die Revanche gegen die Washington Capitals. Knights-Verteidiger Nate Schmidt traf zweimal. Für Vegas war es der sechste Sieg im siebten Spiel. Die Los Angeles Kings und ihr deutscher Co-Trainer Marco Sturm mussten sich den Arizona Coyotes mit 1:2 geschlagen geben. Die Yotes fuhren den vierten Sieg in Serie ein.


NHL-Ergebnisse vom Dienstag, den 4. November 2018:

Buffalo Sabres - Toronto Maple Leafs 3:4 n.V.
Florida Panthers - Boston Bruins 5:0
New York Islanders - Winnipeg Jets 1:3
Pittsburgh Penguins - Colorado Avalanche 6:3
Columbus Blue Jackets - Calgary Flames 6:9
Montreal Canadiens - Ottawa Senators 5:2
Detroit Red Wings - Tampa Bay Lightning 5:6 n.P.
Vancouver Canucks - Minnesota Wild 2:3
Vegas Golden Knights - Washington Capitals 5:3
Los Angeles Kings - Arizona Coyotes 1:2


Christian Rupp

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